Nach Praxisverkauf einen klaren Schlussstrich ziehen


Worauf Sie achten müssen

BERLIN (MedCon) – Wer seine Praxis verkauft, möchte auf den Verkaufserlös selbstverständlich möglichst wenig Steuern zahlen. Entsprechende Ermäßigungen bieten hier die Fünftelregelung oder der halbe durchschnittliche Steuersatz. Doch damit diese Regelungen greifen, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein.

So müssen im Zusammenhang mit dem Praxisverkauf sämtliche stillen Reserven aufgedeckt werden. Dies bedeutet, dass alle wesentlichen Praxisgrundlagen wie Einrichtung, Gebäude oder auch der Praxiswert an den Übernehmer verkauft oder in das Privatvermögen überführt werden müssen. Nutzt ein Arzt beispielsweise Teile seiner ehemaligen Praxiseinrichtung weiterhin für eine freiberufliche Tätigkeit als Gutachter, kann damit die Steuerermäßigung verloren gehen.

Auch der Wunsch vieler Ärzte, nach der Praxisübergabe noch einige Patienten weiter zu betreuen, ist für die Steuerermäßigung grundsätzlich schädlich. Nur wenn mit den weiter betreuten Patienten weniger als zehn Prozent der durchschnittlichen Einnahmen der letzten drei Jahre erzielt werden, macht das Finanzamt eine Ausnahme.

Dabei bezieht sich die Zehn-Prozent-Grenze lediglich auf die Patienten, die in der bisherigen Praxis betreut wurden. Werden auch neue Patienten in bedeutendem Umfang behandelt, zählt der Veräußerungsgewinn als laufender Gewinn und muss voll versteuert werden.

Quelle: ADVISION Steuerberatungsgesellschaft mbH Berlin

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