Woran Sie Auseinandersetzungen unter Ihren Mitarbeiterinnen erkennen können


Hoher Krankenstand sehr oft ein Indiz für konfliktreiche Arbeitsbeziehungen

DÜSSELDORF (BIERMANN) - Wo mehrere Menschen zusammenarbeiten, gehören Konflikte zum Alltag. Wichtig ist nur, die verschiedenen Anzeichen, die auf eine bereits bestehende Auseinandersetzung hindeuten und damit eine frühzeitige Konfliktlösung ermöglichen, rechtzeitig zu erkennen.

Grundsätzlich beginnt jeder Konflikt mit einem Problem. Dabei handelt es sich oftmals um verdeckte und von anderen kaum wahrzunehmende Unstimmigkeiten unter den Beteiligten. Daraus entstehende Auseinandersetzungen führen bei Mitarbeitern jedoch häufig zu gesundheitlichen Problemen. Das allgemeine Wohlbefinden wird stark beeinträchtigt und führt dazu, dass Mitarbeiter eine Krankschreibung auch ohne sachgerechte Diagnose als einzigen Ausweg sehen, den Problemen am Arbeitsplatz zu entgehen.

Ein hoher Krankenstand ist deshalb sehr oft ein Indiz für konfliktreiche Arbeitsbeziehungen in der Praxis. Auch häufige Zu- und Abgänge von Mitarbeitern können ebenfalls auf ein hohes Konfliktpotenzial hinweisen. Hier gilt die Regel, dass Mitarbeiter nicht grundlos bereit sind, ihren Arbeitsplatz gegen einen anderen einzutauschen.

Zeigen Kollegen kein Interesse (mehr) an ihrer Arbeit und nicht mehr das notwendige Engagement, kann dies ebenfalls auf Konflikte unter den Mitarbeitern hinweisen. Die Situation ist dadurch geprägt, dass Gleichgültigkeit und Desinteresse den Arbeitsalltag bestimmen und sich Fehler in Arbeitsabläufen häufen.

Die Kommunikation zwischen den einzelnen Arbeitsbereichen in der Praxis nimmt ab bzw. erfolgt unkoordiniert und unregelmäßig. Den Mitarbeitern bleiben deshalb wichtige Informationen und Hintergründe vorenthalten. Dadurch entstehen eigene (Fehl-)Interpretationen und Gerüchte, die für die Atmosphäre und eine effektive Zusammenarbeit schädlich sind. Diese Umstände sind häufig als Vorboten von Konflikten zu betrachten.

Wenn Mitarbeiter sich untereinander als Konkurrenten betrachten und die ärztliche Leitung für die Probleme ihrer Mitarbeiter kein Verständnis zeigt, wird die Atmosphäre häufig von Angst und Verunsicherung bestimmt. Dies gilt insbesondere unter dem Druck regelmäßiger notwendiger Veränderungen.

In einem konfliktträchtigen Umfeld, in dem Abwehrverhalten und Schuldzuweisungen den Arbeitsalltag bestimmen, werden neue Herausforderungen als Bestrafung empfunden und Mitarbeiter haben Angst, bei Neuerungen Fehler zu machen oder sich zu blamieren.

Quelle: Henning A. Goebel
optimed Impulse für Medizin-Berufe GmbH

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