Soziale Netzwerke

 

Licht und Schatten

 

KÖLN (BIERMANN) – Soziale Netzwerke haben die Lebenswelt zumindest junger Menschen massiv verändert. Daher scheint es an der Zeit zu sein, dass sich auch Zahnarztpraxen diesem Trend öffnen, wenngleich dies durch das Verbot berufswidriger Werbung immer eine schwierige Gratwanderung sein wird.

 

Das Internetportal praxistotal.net empfiehlt etwa, ein soziales Profil anzulegen, „das Schwerpunkte ausweist, Rückschlüsse auf den fachlichen Hintergrund zulässt oder einfach den Menschen und seine Motive erkennbar werden lässt“ – um so das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient zu stärken.

 

Doch Vorsicht: Was einmal ins Internet gestellt wurde, ist sozusagen „freigelassen“ und kann dort viele Jahre lang kursieren. Deshalb sollte sehr sorgfältig überlegt werden, welche Inhalte auf diese Weise weltweit öffentlich gemacht werden.

 

Auch aus diesem Grund rät der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) Arbeitgebern dazu, klare Richtlinien für den Umgang ihrer Angestellten mit sozialen Netzwerken aufzustellen. Denn auch wenn die Foren nicht direkt für einen Auftritt der Praxis genutzt werden, so sind doch wahrscheinlich einige Mitarbeiter im Internet vertreten.

 

Der Leitfaden der Verbandes „Social Media Richtlinien – 10 Tipps für Unternehmen und ihre Mitarbeiter“ richtet sich demnach auch direkt an Arbeitgeber. „Viele Arbeitgeber sind noch sehr unerfahren im Umgang mit dem Social Web. Auch Mitarbeitern ist die Tragweite von Äußerungen innerhalb eines sozialen Netzwerkes nicht immer bewusst“, erläutert Felix Fiek, stellvertretender Vorsitzender der Fachgruppe Social Media im BVDW. Hier müsse jedes Unternehmen klare Spielregeln aufstellen, auch wenn die Nutzung von Social Media ausdrücklich gewünscht sei.

 

Thematisiert werden in dem Leitfaden unter anderem Punkte wie die Authentizität des Mitarbeiters, die Geheimhaltung von Interna oder rechtliche Aspekte, aber auch das kontinuierliche Engagement, dass ein Profil im Internet verlangt.

 

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V. ist die Interessenvertretung für Unternehmen im Bereich interaktives Marketing, digitale Inhalte und interaktive Wertschöpfung. Der aktuelle Leitfaden finden Sie kostenlos hier.

 

Zahnärzte sollten übrigens auch wissen, dass derzeit im Social Web eine Anti-Zahnarztkampagne läuft, um eine Idee davon zu bekommen, woher so manch merkwürdige Nachfrage ihrer Patienten stammt. Für nähere Informationen klicken Sie hier.

 

Quelle: Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V; Mehr Infos

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