Wie Sie Ihren Patienten Mehrwert bieten

 

Nehmen Sie ihre Gesundheit insgesamt in den Blick

 

KÖLN (BIERMANN) – Die Studien, die Zusammenhänge zwischen der Zahngesundheit und der Gesundheit insgesamt belegen, nehmen immer mehr zu. Doch nicht jedem Zahnarzt und vor allem vielen Patienten ist dies kaum bewusst. So werden Erkrankungen von Herz, Hirn und Gefäßen, Diabetes und Rheumatoide Arthritis immer wieder mit Parodontitis in Verbindung gebracht.

Wenn Sie sich und Ihre Helferinnen auf diesem Gebiet schlau machen, können Sie Ihren Patienten nicht nur viel eindringlicher klar machen, wie wichtig etwa die regelmäßige professionelle Zahnreinigung ist, um das Zahnfleisch gesund zu halten. Sie zeigen zudem Interesse an der Gesundheit Ihres Patienten über seine Zähne hinaus – ein Praxismerkmal, dass Sie von anderen Praxen abgrenzen kann.

In den USA scheint dies gerade zum Trend zu werden, denn amerikanische Zahnärzte halten offenbar viel davon, die Gesundheit ihrer Patienten über die Zähne hinaus zu screenen, wie eine neue US-Studie zeigt.

So waren die Befragten willens, ein solches Screening in ihre übliche Routine aufzunehmen. Es seien aber zusätzliche Schulungen und Strategien für die praktische Implementierung notwendig, um die wahrgenommenen Hemmnisse zu überwinden, unterstreichen die Autoren der Studie, Dr. Barbara Greenberg und ihre Kollegen.

Hintergrund der Studie: Ergebnisse aus früheren Studien hatten die Effektivität des medizinischen Screenings auf dem Zahnarztstuhl durch Zahnärzte belegt, um Patienten zu identifizieren, die ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Ereignisse haben.

Daher befragten die Autoren mit einem anonymen Fragebogen Zahnärzte in den USA, ob sie zu einem solchen Screening bereit wären. Insgesamt antworteten 1945 Zahnärzte, davon waren die meisten männlich (82,3 Prozent), weiß (85,7 Prozent), 40 bis 60 Jahre alt (58,4 Prozent) und praktizierten seit mehr als zehn Jahren (84,5 Prozent).

Die Mehrheit von ihnen fand es wichtig, dass Zahnärzte auf Hypertonie (85,8 Prozent), kardiovaskuläre Erkrankungen (76,8 Prozent), Diabetes (76,6 Prozent), Hepatitis (71,5 Prozent) und eine HIV-Infektion (68,8 Prozent) hin screenen.

Die Befragten waren willens, die Patienten für eine Beratung zu einem Arzt zu überweisen (96,4 Prozent), Proben der Mundflüssigkeit für die Speicheldiagnostik zu nehmen (87,7 Prozent), medizinische Screenings zu machen, die zu sofortigen Ergebnissen führen (83,4 Prozent) und Blut am Finger abzunehmen (55,9 Prozent).

Dabei waren sie eher geneigt, Speichelproben zu nehmen, als Gewicht und Größe zu messen oder Blut abzunehmen. Die Versicherung fanden sie weniger wichtig als Zeit, Kosten, Haftungsfragen oder Bereitschaft der Patienten.

Quelle: J Am Dent Assoc (2009) 141 (1): 52-62

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