Wird Qualitätsmanagement in Ihrer Praxis gelebt?

 

Verstaubte Checklisten helfen nicht weiter

 

KÖLN (BIERMANN) – Ist Qualitätsmanagement ein Reizwort für Ihre Mitarbeiterinnen? Verstauben QM-Checklisten ungelesen in diversen Ordnern? Oder haben Sie in Ihrer Praxis das Qualitätsmanagement als ein Konzept der Praxisführung etabliert, an dem alle – aber auch wirklich alle – mitwirken?

 

Wichtig für gelebtes QM sind, dass Ziele gemeinsam definiert werden und Qualitätsteams aus den jeweils zuständigen Mitarbeitern gebildet werden. Ganz wichtig ist auch, eine konstruktive Fehlerkultur – so noch nicht vorhanden – nach und nach einzuführen.

 

Hinter der gemeinsamen Definition der Ziele steckt der Gedanke, dass jeder Mitarbeiter sich stärker mit der Praxis und seiner Arbeit identifiziert, wenn er eigene Ideen und Vorschläge einbringen kann. Der Praxisinhaber kann die erste Zielformulierung vorgeben, auf deren Grundlage alle am Prozess Beteiligten diskutieren können.

 

Die letzte Entscheidung liegt natürlich bei ihm, aber es ist sinnvoll, auch die Einschätzung der Mitarbeiterinnen zu hören: Sie haben eine andere Sicht auf die Praxisabläufe und bekommen unter Umständen die Meinung der Patienten weniger gefiltert zu hören. Nach der Zielsetzung wird geklärt, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen und wer was bis wann erledigt.

 

Aber nicht alle müssen alles gemeinsam von der Pike auf erarbeiten, besser ist die Bildung von Qualitätsteams: Als Größe solcher Qualitätsteams ist eine Zahl zwischen zwei und vier Mitarbeitern ratsam, die die unterschiedlichen Bereiche der Praxis vertreten und in unterschiedlichen Positionen am Prozess beteiligt sind.

 

Die Qualitätsteams erhalten einen klar definierten Auftrag von der Praxisleitung, zu dem sie die bisherigen Schwachstellen analysieren und Verbesserungsvorschläge erarbeiten. In der Regel reichen dazu zwei bis vier Sitzungen aus. Anschließend präsentieren sie ihre Vorschläge im gesamten Team, wo sie dann diskutiert und vom Praxisinhaber als verbindlich erklärt werden.

 

Last, but not least, ist ein konstruktiver Umgang mit Fehlern unerlässlich: Wer für seinen Fehler verurteilt wird, vertuscht ihn eher oder schiebt ihn anderen in die Schuhe. Nützlicher ist es, einen Fehler als Anstoß für Verbesserungen zu betrachten.

 

Buchtipp:

Bernd SandockGelebtes Qualitätsmanagement

Wie Sie Management und Alltag in Ihrer Zahnarztpraxis optimieren

Spitta Verlag, Balingen (30. Juni 2010)

Broschiert: 239 Seiten

ISBN 978-3941964303

€ 42,80

 

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