Aus Fehlern lernen

Zahnärztliches Berichts- und Lernsystem geplant

BERLIN (Biermann) – Aus Fehlern kann man lernen – so viel ist klar. Nun kann es aber für Zahnarzt-Patienten einen immensen Vorteil bringen, wenn ihr Zahnarzt nicht nur aus seinen eigenen Fehlern, sondern gleich auch noch aus denen seiner Kollegen lernt. Daher soll nun auf Basis des Modellprojekts „Jeder Zahn zählt!“ der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) das zahnärztliche Berichts- und Lernsystem „CIRS Dent – Jeder Zahn zählt!“ entstehen.

Der Geschäftsführende Vorstand der BZÄK begrüßte vor kurzem den Beschluss der Vertreterversammlung der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) zur Zusammenarbeit an diesem Projekt, Kooperationsverhandlungen seien zeitnah geplant.

Der Hintergrund: Seit 2011 betreibt die BZÄK, unterstützt durch das Institut für Allgemeinmedizin der J. W. Goethe-Universität in Frankfurt am Main, das computergestützte, internetbasierte, anonyme Berichts- und Lernsystem „Jeder Zahn zählt!“ für die zahnärztliche Praxis.

Damit wird Kollegen eine Möglichkeit geboten, sich anonym und geschützt vor Sanktionen über unerwünschte Ereignisse auszutauschen – und zwar losgelöst vom Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Erarbeitung von Mindeststandards für Fehlermeldesysteme.

Hierin liegt die Chance, von Erfahrungen anderer zu profitieren. Die Zeit des dreijährigen Modellversuchs von „Jeder Zahn zählt!“ wurde genutzt, um es auf die Bedürfnisse des Praxisalltags zuzuschneiden. „Jede Zahnärztin und jeder Zahnarzt, der sich beteiligt, leistet zugleich einen aktiven Beitrag zur Erhöhung der Patientensicherheit und stärkt das Ansehen des Berufsstands“, so Dr. Peter Engel, Präsident der BZÄK.

Weitere Informationen: jeder-zahn-zaehlt

Quelle: Bundeszahnärztekammer, 17.07.2014



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