Studie „Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit” belegt:

Internetpräsenz beim Praxis-Marketing wichtiger denn je

HAMBURG (Biermann) – Was halten niedergelassene Ärzte, Zahnärzte und Psychologische Psychotherapeuten vom Praxis-Marketing? Das wollte auch dieses Jahr wieder die Stiftung Gesundheit für ihre jährliche Studie „Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit” wissen.

Nahezu konstant blieb mit 52,5 Prozent im Jahr 2013 der Anteil derer, die Praxis-Marketing für „sehr wichtig“ oder „eher wichtig“ halten (2012: 52%).  Unentschlossen zeigten sich in dieser Umfrage weniger Praxis-Inhaber, während die Zahl der Marketing-„Gegner“, die Praxis-Marketing für „eher unwichtig“ oder „völlig unwichtig“ halten, von 4,9 Prozent in 2012 auf 7,8 Prozent in 2013 stieg.

Schwankungen zeichneten sich in den vergangenen Jahren beim Anteil derer ab, die ein Marketingbudget festlegen:  Lag er 2005 bei acht Prozent, so machte er 2006 einen Sprung auf 15,7 Prozent und stieg 2007 weiter auf 16,1 Prozent. Im Krisenjahr 2008 sank er wieder auf 13 Prozent, schnellte aber in 2010 auf ein Rekordhoch von 22,4 Prozent. In 2011 ging er erneut auf 14 Prozent respektive 13,7 Prozent in 2012 zurück. Hingegen konnte für 2013 ein Anstieg auf 16,8 Prozent verzeichnet werden.

Doch was bedeuten diese ausgeprägten Schwankungen?  Nach Ansicht der Studienautoren sind sie ein Indikator dafür, dass  Marketing in Arztpraxen oftmals nicht langfristig und strategisch geplant werde  oder bestehende Planungen aufgrund kurzfristiger finanzieller Erwägungen geändert würden.

Sie leiten daraus ab, dass ein tendenziell hoher Bedarf an fachlicher Unterstützung im Bereich Marketing besteht und empfehlen Praxen nachdrücklich, „sich grundlegend mit der Frage der Außendarstellung und -wahrnehmung auseinanderzusetzen“.  Ganz gleich, ob der Praxisinhaber sich für oder gegen gezieltes Marketing entscheide, könne „ein strategisches Nachdenken unkoordinierte Reaktionen und nicht zielführende Investitionen verhindern“.

Darüber hinaus ergab die Studie, dass seit 2008 das Internet durchgehend die beliebteste Marketingmaßnahme darstellt. Demnach rechnen 83,6 Prozent der niedergelassenen Ärzte die Präsenz im Internet – ob durch die eigene Homepage oder Web-Verzeichnisse – zu den drei wichtigsten Marketingmaßnahmen. Damit führt das Internet deutlicher als je zuvor die Rangliste der wichtigsten Marketinginstrumente für Arztpraxen an.

Auf Platz zwei und drei folgen wie schon im vorhergehenden Jahr das Praxis-Personal (53,7%) und die klassische Visitenkarte (39%). Während das Internet als wichtigstes Marketing-Instrument dem Praxis-Personal im Vorjahr noch 11,4 Prozentpunkte voraus hatte (70,7 Prozent zu 59,3 Prozent), beträgt der Vorsprung nun 29,9 Prozent. Betrachtet man die Praxis-Homepage alleine, erreicht selbst diese mit 54,5 Prozent erstmals Platz eins.

Die Studie „Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit” finden Sie hier.

Quelle: Stiftung Gesundheit, 19.06.2014



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