Eine Facebook-Fanseite für die Zahnarztpraxis?

KZBV weist auf Chancen und Risiken hin


KÖLN (Biermann) – Soziale Netzwerke bieten viele Chancen, sind aber auch nicht frei von Risiken. Wer als Zahnarzt Facebook für das Praxismarketing nutzen möchte, sollte einige Punkte beachten, auf die die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung hinweist (http://www.kzbv.de/facebook-fanseite-fuer-die-praxis.751.de.html ).

Als nützliche Features hebt die KZBV hervor, dass Patienten, die den „Gefällt mir“-Button auf einer Praxisseite anklicken, News aus der Praxis automatisch auf ihrer eigenen Pinnwand sehen. Anders als eine Website, die als „Monologseite“ funktioniere, sei eine Facebook-Fanseite eine „Dialogseite“ unterstreicht die KZBV.

Vor der Einrichtung einer solchen Fanpage sollte der Zahnarzt sich allerdings Gedanken machen, ob die Kapazitäten ausreichen, um die Seite regelmäßig mit Nachrichten –  die sie neben den üblichen Daten wie Adresse, Sprechzeiten, Schwerpunkten, Vorstellung des Teams enthalten sollte – zu füttern. Anders als von einer normalen Praxishomepage erwartet der Nutzer auf einer Fanpage Neuigkeiten, die im besten Fall von ihm „gelikt“ werden. Reichen die Kapazitäten in der Praxis dafür nicht aus, kann ein externer Dienstleister beauftragt werden.

Als beliebteste Inhalte führt die KZBV Fotos und kurze Videos an. Hierbei ist es wichtig, die Rechte an dem veröffentlichten Material zu besitzen bzw. das Einverständnis des Urhebers zu haben. So kann laut KZBV theoretisch selbst beim Teilen von Links durch das dabei oft erzeugte Miniaturbild eine Klage des Fotografen wegen Urheberrechtsnutzung drohen.

Voraussetzung für eine Fanpage ist eine Profilseite. Neben Profil- und Titelbild gehören die oben erwähnten Eckdaten auf die Fanseite. Außerdem sollten „Meilensteine“  angelegt werden, beispielsweise die Praxiseröffnung. Ferner ist ein Impressum wichtig und das Freischalten der Pinnwand für Beiträge der „Fans“ sowie die Einrichtung eines Nutzernamens.

Ist die Fanseite einmal online, muss sie beworben werden. Dies ist auf verschiedenen Wegen möglich. So können über die  Profilseite Freunde eingeladen werden, Fan zu werden. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, andere zahnmedizinische Fanpages zu „liken“. Zudem gibt es die Option, in eigenen E-Mails, auf Terminkärtchen und Praxisbroschüren auf die Fanpage hinzuweisen.

Vor der Einrichtung einer Fanpage sollte dem Praxisinhaber bewusst sein, dass dort rund um die Uhr gepostet werden kann – unter „Info“ kann er mitteilen, zu welchen Zeiten seine Seite redaktionell betreut wird. Außerdem sollte er sich darüber im Klaren sein, dass seine Fans in der Regel auch eine baldige Rückmeldung erwarten – und wenn es nur über den „Gefällt mir“-Button ist. Wichtig ist zudem der Hinweis der KZBV, dass bei der Kommunikation mit den „Fans“ keine konkreten Rückschlüsse auf Behandlungen möglich sein sollten.

Quelle: KZBV-Beitrag „Facebook-Fanseite für die Zahnarztpraxis“; http://www.kzbv.de/facebook-fanseite-fuer-die-praxis.751.de.html



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