Big Data in der Zahnmedizin:

Verbindung zur Praxis dank intelligenter Zahnschiene

MÜNCHEN (Biermann) – Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) forschen an neuen digitalgestützten Behandlungsmethoden und dem Umgang mit Big Data in der Medizin – erste Ergebnisse werden bereits im Operationssaal eingesetzt.

„Allein die moderne molekulare Medizin hat im Jahr 2015 mehr Daten erzeugt als im gesamten Zeitraum von 1990 bis 2005“, sagt Burkhard Rost, Professor für Bioinformatik an der TUM. „Und in diesem Tempo wird das auch weitergehen.“ Bisher aber hinken Aufbereitung, Analyse und Anwendung dieser Datenschätze noch weit hinter den technischen Möglichkeiten her.

Digitalisierte Medizindaten entstehen in der Zahnarztpraxis zum Beispiel bei der Nutzung intelligenter Sensoren: Bei der intelligenten Zahnschiene namens SensoBite handelt sich im Prinzip um eine Beißschiene, wie sie auch sonst bei nächtlichem Zähneknirschen verordnet wird. In ihr ist allerdings ein piezoelektrisches Sensorsystem integriert, das die Kaubewegungen misst.

Ein Funktransmitter sendet die Messdaten drahtlos an einen Empfänger, der die Größe einer Streichholzschachtel besitzt und sich am Schlafplatz oder am Körper des Patienten befindet. Über eine USB-Schnittstelle können die gespeicherten Daten auf den Computer des behandelnden Arztes übertragen werden oder per Biofeedback dem Schläfer unmittelbar ein Vibrationssignal geben. So kann entweder der Zahnarzt die Ursachen des Knirschens analysieren oder der Patient sich das Knirschen direkt abgewöhnen.

Die ausführliche Pressemitteilung zu BigData in der Medizin finden Sie hier.

Quelle: Technische Universität München, 06.04.2016



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