Achten Sie auf Doxycyclin-induzierte Ösophagusgeschwüre!


Nebenwirkung ist oft nicht bekannt

NEW YORK (MedCon) – Da Doxycyclin häufig im Rahmen von Zahnfleischbehandlungen zum Einsatz kommt, sollten Zahnärzte wissen, dass Doxycyclin-induzierte Ösophagusgeschwüre als Nebenwirkung auftreten können.

Diese Nebenwirkung sei gut dokumentiert, gleichwohl aber vielen Angehörigen der Gesundheitsberufe nicht bekannt, schreiben Dr. Stuart L. Segelnick, New York, und Dr. Mea A. Weinberg von der New York University in der Maiausgabe des Journal of the American Dental Association.

Segelnick und Weinberg schildern den Fall eines Patienten, der nach einem parodontalchirurgischen Eingriff Doxycyclin genommen und unter einer Komplikation gelitten hatte. "Die Diagnose ergab, dass der Patient in Folge der Einnahme von Doxycyclin ein Ösophagusgeschwür entwickelt hatte", schildern die Wissenschaftler.

Als Therapie kamen eine Ernährungsumstellung und die Verschreibung von Rabeprazol, ein Protonenpumpenhemmer, zum Einsatz, woraufhin das Geschwür zurückging.

"Die Ätiologie Doxycyclin-induzierter Geschwürbildung am Ösophagus ist komplex, und eine richtige Diagnose ist für den Rückgang essenziell", schlussfolgern die Autoren. Zahnärzte sollten sich des Potenzials für diese nachteilige Nebenwirkung bewusst sein, empfehlen sie.

Quelle: J Am Dent Assoc 2008; 139 (5): 581-85

Ihr Direktservice

Login

Warenkorb0

enthält keine Produkte


Direktbestellung

Call Back

Rückrufgrund
 
 
 
 
 

Katalog anfordern

Katalog wählen



Zuletzt angesehen

bisher keine Produkte angesehen