Stark TEGDMA-haltige Komposite zeigen signifikante Mukotoxizität


3-D-Modell verbessert Tests der Biokompatibilität

In einem per Tissue Engineering erstellten 3D-Modell der menschlichen Mundschleimhaut hat eine Analyse mit mehreren Endpunkten eine signifikante Mukotoxizität für stark TEGDMA-haltige Komposite ergeben.

Wie Keyvan Moharamzadeh und Kollegen schildern, wurden Modelle der Mundschleimhaut mit vollständiger Dicke mittels Air-Liquid-Interface-Kultur einer Zelllinie humaner oraler Keratinozyten auf einer Lamina propria bestehend aus oralen Fibroblasten, die auf einem porösen Gerüst ausgesät waren, geschaffen.

Die Oberfläche der Gewebemodelle wurde 24 Stunden lang gegenüber drei Typen experimenteller Komposite exponiert: einem auf TEGDMA-Basis, einem auf UDMA-Basis und einem auf BisGMA/TEGDMA (80:20)-Basis.

Dabei wurde die Reaktion der künstlichen Mundschleimhaut auf die Testmaterialen anhand von Routinehistologie, dem Alamar-Blue-Assay und der Freisetzung von IL-1β anhand von ELISA gemessen.

Den Ergebnissen zufolge, die in der Maiausgabe des Journal of Dentistry erschienen sind, richtete das Komposit auf TEGDMA-Basis im Vergleich zu den anderen getesteten Materialien signifikanten Schaden an.

"Die statistische Analyse mittels einfaktorieller ANOVA gefolgt von der Analyse nach Tukey zeigte, dass es eine signifikante Abnahme in der Viabilität der Gewebemodelle nach einer Exposition gegenüber dem Komposit auf TEGDMA-Basis gab", schreibt das Team um Moharamzadeh. Zudem sei die Menge des freigesetzten IL-1β gestiegen.

"Das 3D-Modell der Mundschleimhaut hat das Potenzial, für Tests der Biokompatibilität dentaler Materialien ein relevanteres und informativeres Modell abzugeben als einschichtige Zellkultursysteme", schlussfolgern die Autoren zudem.

Quelle: Journal of Dentistry 2008; 36 (5): 331-6

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