Wurzelstifte in den maxillären ersten Prämolaren:


Nicht ratsam

TEL AVIV (MedCon) – Der Einsatz von Wurzelstiften in den maxillären ersten Prämolaren sollte aufgrund einer mangelnden verbleibenden Dentindicke nach der Wurzelstiftpräparation begrenzt werden, so eine neue Studie.

Wenn zwingend erforderlich, so sei es empfehlenswert, dass die linguale Wurzel genutzt und die bukkale Wurzel gemieden wird, schreiben die Wissenschaftler um Dr. Raphael Pilo von der Universität Tel Aviv.

Der hauptsächliche Faktor, der die Prognose endodontisch behandelter und restaurierter Zähne bestimmt, sei die Erhaltung gesunden Dentins, erläutern sie den Hintergrund ihrer Untersuchung. Das Potenzial dieser Zähne, abzubrechen, hänge direkt mit der Menge an entferntem Dentin zusammen.

Daher bestand der Zweck dieser Studie darin, die verbliebene Dentindicke der gegabelten maxillären ersten Prämolaren in vitro, nach Wurzelkanalaufbereitung und konservativer Post-Space-Präparation zu bestimmen.

Wie die Autoren schildern, betteten sie 13 humane Prämolaren mit Bifurkation an der Verbindung der zervikalen und mittleren Wurzeldrittel in einem Gussmuffel ein und erstellten Horizontalschnitte zwei, vier und sechs Millimeter apikal der Schmelz-Zement-Grenze.

Dann maßen sie die verbliebene Dentindicke an den bukkalen, lingualen, mesialen und distalen Seiten, apikal der Bifurkation sowie an den bukkalen oder lingualen, mesialen und distalen Seiten koronal der Bifurkation.

Diese Maßnahme wurde eingangs wiederholt, nach der endodontischen Präparation (K-40 file) und nach Präparation des Raums für den Wurzelstift (ParaPost-Bohrer Nr. 3 und 4). Die verbliebene Dentin-Dicke wurde anhand der 3- oder 4-faktoriellen ANOVA mit Messwiederholung (α=0,05) analysiert.

Wie die Ergebnisse, die im Journal of Prosthetic Dentistry erschienen sind, zeigen, reduzierten die endodontische Therapie und die Wurzelstiftpräparation das Dentin an den Bifurkationsseiten beider Wurzeln stärker, verglichen mit den äußeren Seiten (P=0,001).

Die Post-Space-Präparation gefährdete die Wurzel aufgrund einer verbleibenden Dentindicke von weniger als der empfohlenen minimalen Dicke von einem Millimeter bei 61 Prozent (lingual) und 77 Prozent (bukkal) der Wurzeln.

Quelle: J Prosthet Dent 2008; 99:267–73

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