CRx-102 bessert Entzündungswerte


Ein Einfluss auf die Parodontitis zeigt sich jedoch leider nicht

KRISTIANSTAD (MedCon) - Bei Parodontitis kann eine kurzzeitige antientzündliche Behandlung zwar die Entzündungswerte im Blut bessern, Einfluss auf die klinischen Parameter der Erkrankung hat sie allerdings nicht. Dies haben schwedische Wissenschaftler herausgefunden.<br<<br> Wie Stefan Renvert von der Universität Kristianstad und seine Kollegen im Journal of Periodontology berichten, hatten sie die kurzfristigen Auswirkungen einer Kombinationstherapie aus Dipyridamol und Prednisolon (CRx-102) auf die Blutspiegel des hochsensitiven (hs) C-reaktiven Proteins und anderer proinflammatorischer Marker sowie die klinischen Zeichen der Parodontitis untersucht.

Studienteilnehmer waren 57 Patienten mit mehr als zehn Taschen mit einer Sondierungstiefe von mehr als fünf Millimetern, die die Wissenschaftler randomisiert zwei Studienarmen zuteilten: 28 erhielten CRx-102, 29 ein Placebo.

Studienparameter waren die hs-CRP-Spiegel, die inflammatorischen Marker Interleukin (IL)-6, -1β, -8 und -12, der Tumornekrosefaktor alpha sowie Interferon-gamma (IFN-γ), Blutung auf Sondierung (BOP) sowie Veränderungen der Sondierungstiefe. Alle Studienteilnehmer erhielten nach 42 Tagen eine mechanische nichtchirurgische Parodontaltherapie, nach 49 Tagen war die Studie abgeschlossen.

&quot:Nach 42 Tagen waren die Unterschiede zwischen den beiden Gruppen hinsichtlich der hs-CRP-, IFN-γ- und IL-6-Spiegel signifikant, bei den anderen Entzündungsmarkern fanden wir allerdings keine Unterschiede. Auch die Sondierungstiefe oder die Blutungen entwickelten sich in den beiden Gruppen nicht unterschiedlich", resümieren die Wissenschaftler ihre Ergebnisse.

Quelle: Journal of Periodontology 2009, 80: 892 - 9

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