Die chemisch-mechanische Kariesentfernung bei Kindern und Jugendlichen


Gute Alternative zum Bohrer

BELGRAD (MedCon) Die chemisch-mechanische Kariesentfernung ist eine gute Alternative zu konventionellen rotierenden Instrumenten und empfiehlt sich vor allem in der Kinderzahnheilkunde. Dies haben serbische Wissenschaftler herausgefunden.

Sie hatten die beiden Methoden zur Kariesentfernung an 120 Kindern und Jugendlichen im Alter von drei bis 17 Jahren miteinander verglichen. Dazu teilten sie die Studienkohorte jeweils hälftig dem chemisch-mechanischen (n = 60) und dem konventionellen Verfahren (n = 60) zu.

Ergebnisvariablen der Studie waren die klinische Komplettentfernung der Karies, Schmerzen bei der Behandlung, der Bedarf an Lokalanästhetika, die Behandlungsdauer, die Präferenzen der Patienten und der klinische Erfolg über die zwölfmonatige Nachbeobachtungszeit.<br<<br> Wie Tamara Peric von der Universität Belgrad und Kollegen in den Acta Odontologica Scandinavica berichten, wurde eine vollständige Entfernung der Karies bei 92 Prozent der chemisch-mechanisch behandelten und bei 100 Prozent der mit rotierenden Instrumenten behandelten Patienten erzielt (p > 0,05).

Die chemisch-mechanische Methode reduzierte den Bedarf an Lokalanästhetika signifikant (p < 0,001). Von den mit Carisolv behandelten Patienten waren 85 Prozent der Patienten mit der Methode zufrieden, während es bei den konventionell behandelten Patienten 47 Prozent (p < 0,05) waren.

Die durchschnittliche Dauer der chemisch-mechanischen Kariesentfernung betrug 11,2 ± 3,3 Minuten, mit rotierenden Instrumenten wurden 5,2 ± 2,8 Minuten benötigt (p < 0,001). Nach Ablauf der zwölfmonatigen Nachbeobachtungsphase konnten die Wissenschaftler keinen Einfluss der Entfernungsmethode auf den Erhalt des Behandlungsergebnisses feststellen.

Aufgrund der dargestellten Ergebnisse sei die chemisch-mechanische Technik zur Kariesentfernung eine adäquate Alternative zu rotierenden Instrumenten und vor allem bei der Behandlung von Kindern vorteilhaft, schlussfolgern die Wissenschaftler.

Quelle: Acta Odontologica Scandinavica, published online 18.5.2009

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