Wenn das Körpergewicht parodontale Infekte fördert:


Zusammenhang nicht durch Serumlipide vermittelt

OULU (MedCon) – Einer neuen finnischen Studie zufolge wird der Zusammenhang zwischen Körpergewicht und parodontalen Infektionen durch einen anderen Mechanismus vermittelt als über die Serumlipidspiegel.

Die Wissenschaftler um Tuomas Saxlin von der Universität Oulu nahmen die Health 2000 Gesundheitsbefragung mit 8028 Patienten im Alter von mindestens 30 Jahren als Basis für ihre Untersuchung.

Die Studie konzentrierte sich auf den Teil der unter 50-jährigen Patienten (n=1297), die vollbezahnt sowie nicht zuckerkrank waren und noch nie geraucht hatten. Parodontale Defekte wurden definiert als das Vorhandensein tiefer Zahnfleischtaschen. Die Serumlipidlevel der Triglyzeride, HDL- und LDL-Cholesterin wurden enzymatisch analysiert.

Bei normalgewichtigen Personen beobachteten die Forscher keinen durchgehenden Zusammenhang zwischen den Serumlipidleveln und parodontalen Infektionen. Bei adipösen Patienten bestand hingegen ein Zusammenhang zwischen hohem Serumtriglyzeridwert, niedrigem HDL und parodontalen Infektionen.

"Der Zusammenhang zwischen Body Mass Index und parodontalen Infektionen wurde von den Serumlipiden nicht wesentlich beeinflusst", unterstreicht das Team um Saxlin.

Allerdings könnten adipöse Menschen mit einem hohen Serumtriglyzeridlevel und/oder niedrigem HDL-Cholesterinspiegel ein höheres Risiko für eine parodontale Infektion haben, folgern die Wissenschafter aus ihren Ergebnissen.

Quelle: Journal of Clinical Periodontology 2008; 35 (12): 1040-7

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