Wie empfinden Patienten ihre Genesung nach Sinusbodenaugmentation?


Junge Frauen erholen sich oft schlechter von dem Eingriff

Patienten, bei denen einen Sinusbodenaugmentation durchgeführt wurde, dürfen im Allgemeinen nach fünf Tagen mit einer Linderung ihrer Beschwerden rechnen. Jene Patienten, deren Genesung absehbar etwas länger dauern wird, sollten nach der Operation zusätzlich und sorgfältig beobachtet werden. Dies raten israelische Wissenschaftler im Journal of Periodontology.

"Bislang liegen nur wenige Informationen darüber vor, wie Patienten den Genesungsprozess nach einer Sinusbodenaugmentation empfinden", schreiben Dr. Ofer Mardinger von der School of Dental Medicine der Tel Aviv University und Kollegen.

Sie führten deshalb eine prospektive Studie mit 76 Patienten (41 Männer and 35 Frauen) durch, die nach ihrer Sinusbodenaugmentation einen Fragebogen zu ihrer Lebensqualität ausfüllen sollten.

Darin fragten die Forscher die Patientenwahrnehmung ihrer Genesung in vier Bereichen ab: Schmerz, Mundfunktion, generelle Aktivität und andere Symptome. Die Ergebnisse der Patientenbefragung verglichen die Wissenschaftler anschließend mit den Eintragungen zum Verlauf und Ergebnis der Operation in den Patientenakten.

Wie die Patienten berichteten, erreichte der durchschnittliche Schmerz seinen Höhepunkt am postoperativen Tag (POT) 1 und besserte sich am POT 5. Der maximale Schmerz trat ebenfalls am POT 1 auf und besserte sich am POT 4.

Die meisten Schwierigkeiten beim Öffnen des Mundes hatten die Patienten an Tag 1 nach der Operation, Besserung verspürten sie am POT 3. Krankgeschrieben waren die Patienten meist an den POT 1 bis 3 und kehrten am POT 4 meist wieder an ihren Arbeitsplatz zurück. Die Schwellung war am POT 2 am größten und besserte sich am POT 5.

"Der Durchschnittspatient, der sich einer Sinusbodenaugmentation unterzogen hat, kann im Allgemeinen innerhalb von fünf Tagen mit seiner Genesung rechnen. Patienten, deren Genesung absehbar schlechter verlaufen wird - und dies sind insbesondere junge Frauen -, sollten eine zusätzliche und sorgfältigere postoperative Betreuung erhalten als andere", empfehlen die Wissenschaftler.

Quelle: Journal of Periodontology 2009, 80: 572 - 576

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