Orofaziale Schwellungen können Reaktion auf Silikon-Filler sein

 

Fragen Sie nach Faltenunterspritzungen!

 

NEW YORK (BIERMANN) – Sehen Sie einen Patienten mit orofazialen entzündlichen Schwellungen, sollten Sie ihn fragen, ob er sich je Falten mit einem Silikon-Filler unterspritzen lassen hat.

Das schlagen Forscher um Dr. Louis Mandel von der New Yorker Columbia University vor. Ansonsten könnte eine Zellulitis im Gesicht – also eine Entzündung des Unterhautgewebes – den Schwellungen zugrunde liegen.

Injektionen mit dermalen Fillern, um das Volumen des Gesichts wiederherzustellen oder zu erhöhen, erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Beim injizierbaren Silikon handelt es sich um einen nicht biologisch abbaubaren Filler, der vor 40 Jahren auf den Markt kam. Aus der langfristigen Anwesenheit im Körper können aber Nebenwirkungen resultieren.

Mandel und sein Team evaluierten eine 45-jährige Frau, die neun Jahre zuvor bilaterale Filler-Injektionen mit Silikon in die Jochbeinregionen erhalten hatte. Nach zwei sowie erneut nach fünf Jahren entwickelte sie schmerzlose bukkale Schwellungen auf der rechten Seite ihres Gesichts, die aber von selbst wieder zurückgingen.

Als eine dritte Episode einer bukkalen Schwellung rechts persistierte, suchte die Patientin einen Arzt auf. Eine Therapie mit Antibiotika und Steroiden ließen ihre Reaktion auf das Silikon abklingen, die Pathophysiologie der Reaktion wurde jedoch nicht eindeutig beschrieben.

Quelle: J Am Dent Assoc 2010, (141) 2, 162-6

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