Patienten mit Herzinsuffizienz

 

Oft ist die Rücksprache mit dem Hausarzt nötig


AUGUSTA (BIERMANN) – Zahnärzte sollten sich über die Fortschritte bei der Diagnose und Therapie der Herzinsuffizienz im Klaren sein, empfiehlt ein aktuelles Update im Journal of the American Dental Association. Denn die Herzinsuffizienz, die in der westlichen Welt gerade bei Senioren ab 65 Jahren zunimmt, birgt ein beträchtliches Potenzial an Morbidität. Allein in den USA sind geschätzte 5,7 Millionen Amerikaner von Herzinsuffizienz betroffen.

Für die Behandlung dieser Patienten sei es geboten, sie zu identifizieren und genau zu beurteilen, schreiben Dr. Wayne W. Herman, Augusta, und Dr. Henry W. Ferguson.

Sie überprüften die medizinische Literatur von 2000 bis 2009, um die Inzidenz, Klassifikationen, Pathophysiologie und Fortschritte bei der Diagnose und Behandlung der Herzinsuffizienz zu bestimmen. Ferner sichteten sie die verfügbare zahnmedizinische Literatur desselben Zeitraums, um Empfehlungen für die zahnmedizinische Versorgung von Herzinsuffizienz-Patienten zu formulieren.
 
„Die Medizin hat Fortschritte im Verständnis und bei der Behandlung der Herzinsuffizienz gemacht”, schreiben Herman und Ferguson. Diese Fortschritte hätten zur Entwicklung revidierter Klassifikationssysteme und einem strukturierteren Ansatz bei der Beurteilung von Patienten geführt und verbesserten therapeutischen Optionen.

Oft sei es für Zahnärzte nötig, sich mit den Ärzten ihrer Patienten zu beraten, um die Versorgung zu koordinieren und zu bestimmen, ob die Behandlung angemessen in einer normalen Zahnarztpraxis erfolgen kann oder ob mehr Unterstützung, Überwachung oder beides nötig ist, schreiben die Autoren zu den klinischen Implikationen.

Quelle: J Am Dent Assoc 2010; 141 (7): 845-53

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