Proximale Kariesläsionen im Anfangsstadium

 

Infiltration mit Kunstharz machbar

 

GREIFSWALD (BIERMANN) – Die Infiltration beginnender Kariesläsionen mit Kunstharz ist eine einfache und minimalinvasive Methode, um proximale Karies in den ersten Stadien zu behandeln. Das zeigt eine Studie von Zahnmedizinern der Universität Greifswald.

 

Die Wissenschaftler applizierten das Kunstharz namens ICON® der Firma DMG (Hamburg) auf beginnende proximale Kariesläsionen von Milch- und bleibenden Zähnen bei 20 Patienten. Die Läsionen waren in den Stadien D1-D3 ohne Kavitationen im Röntgenbild.

 

Bei der Wiedereinbestellung nach einer Woche wurden die infiltrierten Zahnoberflächen auf Farbveränderung, Anpassung der Ränder, Zahnfleischstatus und Plaquebildung hin beurteilt.

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Bohrerlose und schmerzarme Kariesbehandlung.

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Zahnärzte und Patienten waren zu verschiedenen Punkten des neuen Verfahrens befragt worden. Es zeigte sich, dass die Patienten mit der Behandlungsdauer zufrieden waren. Die Dauer betrug im Mittel 24 Minuten, davon im Schnitt 9 für das Legen eines Kofferdams und 15 für die Infiltration. Die Infiltrationszeit verlängerte sich bei vier Patienten, bei denen die Approximalräume unzureichend waren.

 

In den meisten Fällen gaben die Zahnärzte an, die Infiltration sei der Applikation einer Kompositfüllung vergleichbar. Bei den Wiedereinbestellungen zeigten alle infiltrierten Oberflächen einen glatten Übergang zum Zahnschmelz, keine Verfärbung und keine entzündlichen oder allergischen Anzeichen im benachbarten Zahnfleisch.

 

Quelle: Abstract No. 49, Abstract-Band S. 190, 57th ORCA Congress, 7.-10. Juli 2010, Montpellier

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