Anästhesie der Pulpa

 

Meta-Analyse gibt Articain den Vorzug gegenüber Lidocain

KÖLN (BIERMANN) – Forschungsbasierte Evidenz spricht für die Anwendung von Articain versus Lidocain, um eine Anästhesie der Pulpa zu erzielen, wenn der Infiltrationsmodus zur Applikation eingesetzt wird, so das Ergebnis einer aktuellen Meta-Analyse.

Es ist allerdings noch zu früh, um Articain für eine Mandibularisleitungsanästhesie in Fällen mit irreversibler Pulpitis zu empfehlen.

Die Autoren evaluierten publizierte Evidenz aus kontrollierten klinischen Studien zur Wirksamkeit zweier Lokalanästhetika hinsichtlich einer erfolgreichen Anästhesie der Pulpa.

Sie fanden, dass Articain-Lösungen eine Wahrscheinlichkeit für das Erzielen einer erfolgreichen Betäubung hatten, die jener von Lidocain überlegen war – bei einer Odds Ratio von 2,44 (95%-KI 1,59-3,76; P < 0,0001)

Die größere Odds Ratio für Articain stieg auf 3,81 (95%-KI 2,71-5,36; P < 0,0001), wenn die Autoren nur Infiltrationsdaten analysierten. Es gab zudem eine schwächere, aber immer noch signifikante Evidenz dafür, dass Articain Lidocain bei der Mandibularisleitungsanästhesie überlegen ist, bei einer Odds Ratio von 1,57 (95%-KI 1,12-2,21; P = 0,009). Dabei gab es auch keinen Unterschied, wenn die Autoren nur symptomatische Zähne betrachteten.

Quelle: Journal of the American Dental Association 2011; 142 (5): 493-504

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