Heterozygote familiäre Hypercholesterinämie

 

Schwere Parodontitis erhöht den diastolischen Blutdruck

SAO PAULO (BIERMANN) – Bei Menschen mit heterozygoter familiärer Hypercholesterinämie (hFH) ist schwere Parodontitis mit einem höheren diastolischen Blutdruck (DBP) verbunden, so das Ergebnis einer aktuellen Pilotstudie aus Brasilien. Dies spreche dafür, dass die schwere Parodontitis per se zu dem erhöhten kardiovaskulären Risiko in dieser Population beitragen könnte, meinen die Forscher um Carolina L.Z. Vieira.

Das Forscherteam evaluierte den Zusammenhang zwischen schwerer Parodontitis und Pulswellengeschwindigkeit (PWV), Karotis-IMT und klinischen, metabolischen und atherogenen Entzündungsmarkern bei 79 Personen mit hFH. Bei keinem der Teilnehmer hatte sich zuvor eine Gefäßerkrankung manifestiert.

Zunächst wurden BMI, Plasmalipide, Blutzucker, C-reaktives Protein und die Zahl der weißen Blutkörperchen evaluiert. Nach Parodontaluntersuchungen des gesamten Mundes wurden die Patienten in die Gruppe mit schwerer Parodontitis (SPG) oder nicht-schwerer Parodontitis (NSPG) eingeteilt.

Die Ergebnisse sind in der Mai-Ausgabe des Journal of Periodontology erschienen. Danach zeigte die SPG signifikante höhere Werte bei der Dauer der Hypercholesterinämie, den Triglyzeriden, dem Blutzucker, der PWV, der IMT und des DBP (P ≤0,05) als die NSPG.

Nach der Adjustierung nach den herkömmlichen Risikofaktoren für Atherosklerose wurde nur die Beziehung zwischen schwerer Parodontitis und DPB bestätigt (Odds Ratio: 3,1; 95% KI: 1,1 bis 8,5; P = 0,03)

Quelle: Journal of Periodontology 2011; 82 (5): 683-8

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