Risikofaktoren für Xerostomie identifiziert


Fragen Sie Ihre Patienten nach Medikamenten

MAILAND (BIERMANN) – Das Alter und die Einnahme von Medikamenten sind offenbar hoch signifikante Risikofaktoren für Xerostomie, berichten Forscher aus Italien.

Da sich die meisten Studien zu Xerostomie vorwiegend mit älteren Patienten beschäftigen, untersuchten die Forscher um Dr. Villa bei Patienten ab 18 Jahren selbstberichtete Xerostomie und damit assoziierte Risikofaktoren.

Insgesamt 2200 Fragebögen verschickten die Forscher an vier Zahnkliniken. Zudem erhoben sie soziodemographische Daten und Informationen zum persönlichen Verhalten. Um den Zusammenhang zwischen selbstberichteter Xerostomie und mutmaßlichen Risikofaktoren zu untersuchen, verwendete das Team um Villa logistische Regressionsmodelle.

Die Ergebnisse sind im aktuellen Journal of the American Dental Association erschienen. Demzufolge betrug die Gesamtprävalenz der Xerostomie sieben Prozent. Bei Teilnehmern, die über Brennen im Mund klagten, war die Wahrscheinlichkeit für einen trockenen Mund höher (OR 2,1; 95% KI 0,9–5,2).

Zudem war die Wahrscheinlichkeit bei Teilnehmern ab 51 Jahren signifikant höher, dass sie über einen trockenen Mund klagten (P < 0,04). Die Prävalenz selbstberichteter Xerostomie stieg mit steigenden Zahlen der eingenommenen Medikamente.

Zahnärzte sollten ihre Patienten sorgfältig zu den eingenommenen Medikamenten befragen und für eine geeignete Versorgung der Mundgesundheit sorgen, um die Xerostomie aufgrund der Medikamente zu verbessern.

Quelle: The Journal of the American Dental Association 2011; 142 ( 7): 811-816

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