Zusammenhang zwischen Parodontitis und Diabetes erneut belegt

 

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YOGJAKARTA (BIERMANN) – In einer aktuellen Studie hatten indonesische Patienten mit Typ-2-Diabetes häufiger und schwerere Parodontitis als gesunde Indonesier. Dies galt unabhängig von Störfaktoren oder den Methoden, um die Parodontitis zu operationalisieren.

Hintergrund der Studie war, dass Typ-2-Diabetes in Indonesien häufig ist und nach wie vor zunimmt. Der Zusammenhang zwischen Diabetes und Parodontitis ist in Indonesien zuvor nicht untersucht worden.

Insgesamt 78 Personen mit Typ-2-Diabetes und 65 gesunde Kontrollpersonen unterzogen sich einem kompletten Parodontalscreening, bei dem Sondierungstiefe, Gingivarezession, Plaqueindex und Blutung auf Sondierung bestimmt wurden.

Anhand dieser Messungen operationalisierte das Team um Hendri Susanto die Prävalenz und Schwere der Parodontitis auf verschiedene Weisen. Unterschiede bei der Prävalenz und Schwere der Parodontitis zwischen Patienten mit Typ-2-Diabetes und gesunden Personen wurden anhand univariater Analysen analysiert. In Regressionsanalysen wurden Prävalenz und Schwere der Parodontitis auf Basis des Vorliegens von Typ-2-Diabetes vorhergesagt. Dabei wurden Störfaktoren und die Effektmodifikation berücksichtigt.

Wie die Ergebnisse zeigten, war die Prävalenz der Parodontitis bei Typ-2-Diabetikern signifikant höher als bei Gesunden, mit Odds Ratios von 5,0 und 6,1. In ähnlicher Weise war die Schwere der Parodontitis bei Typ-2-Diabetikern signifikant höher.

Quelle: Journal of Periodontology 2011; 82 (4): 550-7

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