Bleaching verändert Kalzium- und Phosphorkonzentrationen im Zahnschmelz nicht


Produkte für die Praxis und den Einsatz zuhause unproblematisch

CAMPINAS (Biermann) – Viele Patienten wünschen sich weiße Zähne – doch können Zahnärzte ihnen das erforderliche Bleaching bedenkenlos empfehlen oder wird der Zahnschmelz dabei zu stark geschädigt? Dieser Frage gingen Zahnärzte um Prof. Flávia Lucisano Botelho do Amaral vom São Leopoldo Mandic Institute and Research Center, Campinas (Brasilien) in einer aktuellen Studie nach.

Die Autoren setzten vier verschiedene Substanzen ein: 10- und 20-prozentiges Carbamidperoxid (beides für den Einsatz zuhause empfohlen) sowie 38- und 35-prozentiges Wasserstoffperoxid (beides für den Einsatz in der Zahnarztpraxis geeignet). An ihrer Untersuchung nahmen 80 Patienten teil, die in Gruppen zu jeweils 20 Personen eingeteilt wurden.

Um den Zahnschmelz auf eventuelle Schäden zu untersuchen, nahmen die Autoren Proben der Schneidezähne vor (Baseline), während (an den Tagen 7, 14 und 21) und sieben respektive 14 Tage nach den Bleaching-Behandlungen. Sie analysierten die Kalzium- und Phosphorkonzentrationen unter Einsatz eines Spektrophotometers.

Die statistische Auswertung unter Anwendung des Friedman- und Kruskal-Wallis-Tests gefolgt vom Dunn-Test (α= 0,05) zeigte, dass es zwischen den Ergebnissen bei den Kalzium- und Phosphorkonzentrationen keine statistischen Unterschiede gab, ungeachtet dessen, welches Bleaching-Gel zum Einsatz kam.
 
„Die Bleaching-Gele für zuhause und den Einsatz in der Praxis veränderten die Kalzium- und Phosphorkonzentrationen auf der Zahnschmelzoberfläche in vivo nicht“, bilanzieren die Autoren.

Quelle: The Journal of the American Dental Association 2012;143(6): 580-586



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