Berufsordnungen für medizinische Fachangestellte verabschiedet


Breites Spektrum an Anforderungen

KASSEL (MedCon) – Der Bundesvorstand des Verbandes medizinischer Fachberufe (VmF) e.V. hat die endgültigen Fassungen der Berufsordnungen für Zahnmedizinische, Medizinische und Tiermedizinische Fachangestellte verabschiedet.

"Wir sehen die darin formulierten Standards als Grundsätze unseres beruflichen Selbstverständnisses", erläuterte Präsidentin Sabine Rothe und ergänzte: "Wir wollen damit sowohl den Patienten als auch den Partnern und Politikern im Gesundheitswesen deutlich machen, welche Rolle unsere Berufe in der Gesellschaft inne haben und dass die Kolleginnen diese Aufgaben mit Stolz und Engagement übernehmen. "

In den Berufsordnungen weist der Verband darauf hin, "dass Medizinische, Zahnmedizinische und Tiermedizinische Fachangestellte oft die ersten wichtigen Kontaktpersonen zwischen Patient und Arzt sind".

An diesen Schnittstellen arbeiteten sie als fester Bestandteil des Praxisteams interdisziplinär mit anderen Berufsgruppen zusammen und leisteten ihren spezifischen Beitrag zur Versorgung und Betreuung der Patienten. Ihre Tätigkeitsbereiche erstreckten sich von der Assistenz bei Behandlungsabläufen und Untersuchungen über die Bereiche der Prävention und Hygiene bis hin zu Dokumentation, Kommunikation sowie Praxis- und Qualitätsmanagement.

Als Berufspflichten formulierte der Verband die Anerkennung der Würde der Patienten und des Rechts auf eine individuelle, gesundheitsfördernde und qualifizierte Betreuung und Versorgung, die Beachtung der Schweigepflicht und die Berücksichtigung des Umwelt- und des Tierschutzes. Die Fachangestellten sollen sich für die Qualität und die Durchführung der an sie übertragenen Aufgaben verantwortlich zeigen und ihren Beruf mit Gewissenhaftigkeit und Verantwortung ausüben.

Um die Qualität ihrer Arbeit sicherzustellen und die eigenen Handlungsfelder zu erweitern, verpflichten sie sich, ihre fachlichen und sozialkommunikativen Kompetenzen beständig zu aktualisieren, regelmäßig Fort- und Weiterbildungen zu absolvieren und die neuesten fachbezogenen Erkenntnisse in ihre Arbeit einzubeziehen. Selbstreflexion der Arbeit und Umsetzung einer Fehlerkultur werden als Merkmale professionellen Arbeitens benannt.

Die Berufsordnungen werden auf freiwilliger Basis anerkannt. Sabine Rothe: "Wir wenden uns damit auch an die jungen Kolleginnen und Auszubildenden und wollen ihnen bewusst machen, dass unsere Berufe besondere Anforderungen stellen und wir stolz darauf sein können, diese auch zu erfüllen. "

Die Berufsordnungen sind veröffentlicht auf der Website www.vmf-online.de

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