Die Praxis einladend gestalten


Der erste Eindruck entscheidet

KÖLN (MedCon) – Bei einer Begegnung mit einem unbekannten Menschen machen wir uns binnen Sekunden ein Bild von unserem Gegenüber, entscheiden, ob er uns sympathisch ist oder nicht. Ähnliches gilt auch für die Praxis: Der Eindruck, den die Patienten beim Eintritt in die Praxis bekommen, prägt auch den Eindruck Ihrer Leistungen als Praxisteam.

Deshalb sollte der Empfangsbereich, das Aushängeschild der Praxis, auf alle Fälle immer sauber und ordentlich sein. Einigen Sie sich mit Ihren Kolleginnen und Ihrem Chef darauf, dass immer die Mitarbeiterin Geräte, Ablagen und Arbeitsplatz sauber hält, die am jeweiligen Platz arbeitet.

Allerdings sollte der Empfangsbereich nicht nur ordentlich, sondern auch zweckmäßig und zugleich ansprechend gestaltet sein. Dabei helfen natürliche, bekannte Formen und Materialien. Eine sorgsame Gestaltung des Bodens, der Wand und der Decke, aber auch des Lichtes, der Akustik und der Gerüche kann einer potenziellen Stressbelastung des Personals oder der Patienten entgegen wirken und für den nötigen "Wohlfühlfaktor" sorgen.

Betrachten Sie deshalb den Empfangsbereich Ihrer Praxis einmal mit ganz besonders anspruchsvollen Augen – und zwar morgens vor Praxisbeginn, immer mal wieder während des laufenden Betriebs und auch abends nach Feierabend. Schreiben Sie Ihre Beobachtungen auf und nutzen Sie eine der kommenden Teamsitzungen dazu, Ihre Eindrücke mit Chef und Kollegen zu besprechen.

Für mehr Ordnung kann auch das regelmäßige Durchforsten und Aussortieren der Unterlagen (nach Rücksprache mit dem Chef) sorgen, denn nicht alle Unterlagen müssen tatsächlich zehn Jahre aufbewahrt werden. Die folgenden können nach kürzeren Zeiten entsorgt werden:

  • Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen (Durchschrift des gelben Dreifachsatzes): nach einem Jahr
  • Überweisungsscheine (nur bei EDV-Abrechnung) nach einem Jahr
  • Berechtigungsscheine für (Jugend-)Gesundheitsuntersuchung, Krebsfrüherkennungsuntersuchung und Kinderfrüherkennungsuntersuchung: nach zwei Jahren
  • Betäubungsmittel (BTM)-Rezeptdurchschriften, Karteikarten und -bücher: nach drei Jahren
  • Sicherungskopie der (EDV-)Abrechnung: nach vier Jahren (vor 01.07.05: zwei Jahre)
  • Kontrollkarten Labor (interne Qualitätssicherung und Zertifikate (externe Qualitätssicherung): nach fünf Jahren
  • Berichtsvordrucke (Durchschriften) der (Jugend-)Gesundheitsuntersuchung und der Krebsfrüherkennungsuntersuchung: nach fünf Jahren


  • Quelle: Medizinanwälte BLP, www.medizinrecht-blog.de

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