Fehler als Chancen sehen


Gute Fehlerkultur umfasst drei Schritte

KÖLN (MedCon) Irren ist menschlich. Was bereits die alten Römer wussten, gehört auch heute noch zum privaten und beruflichen Alltag. Wichtig für das Arbeitsklima im Team ist es allerdings, wie mit Fehlern – den eigenen und den von Kollegen – umgegangen wird.

Da auch kleine Fehler in der Zahnarztpraxis direkte Auswirkungen auf das Wohl der Patienten haben können, sollten sie keinesfalls vertuscht werden, nur um im Team oder in der Außenwirkung möglichst "gut dazustehen". Denn Fehler zeigen häufig Schwachstellen in der Organisation auf, die beseitigt werden müssen, damit wieder reibungslos gearbeitet werden kann.

Deshalb sollten alle Mitarbeiter der Praxis Fehler generell positiv bewerten und sie als Chance sehen, etwas dazu zu lernen. Dafür ist es allerdings wichtig, Fehler zunächst neutral zu bewerten und zu analysieren.

Um schnellstmöglich eine Lösung des Problems zu finden, ist es wenig hilfreich, Schuldzuweisungen auszusprechen oder langatmige Rechtfertigungen vorzubringen, die beweisen sollen, dass man eigentlich keine Schuld an dem Fehltritt hat. Vielmehr sollte jeder ohne Angst vor dem Pranger offen und ehrlich zu seinem Fehler stehen können.

Eine gute Fehlerkultur umfasst deshalb drei Schritte:

  • Sachliche Fehleranalyse: Wie konnte es zu dem Fehler kommen?
  • Schnelle Problemlösung: Was muss getan werden, damit der Fehler schnell behoben wird?
  • Fehlerprophylaxe: Welche Schritte müssen unternommen werden, damit dieser Fehler in Zukunft nicht mehr vorkommen kann?


Einen Fehler zu verschweigen oder zu vertuschen, erscheint kurzfristig möglicherweise einfacher, auf lange Sicht besteht allerdings die Gefahr, dass aus einem einzelnen Fehlerereignis schnell eine Fehlerkette wird.

Einen Fehlerbericht bietet übrigens der Berufsverband der Allgemeinzahnärzte auf seiner Internetseite unter www.bvaz.de target an. Medizinische wie organisatorische Fehler können hiermit anonym eingereicht werden.

Auswertungen dieser Berichte und eine eventuelle Veröffentlichung, etwa als „Fehler des Monats“, helfen möglicherweise künftig anderen Praxisteams, denselben Fehler nicht ebenfalls zu begehen, frei nach dem Motto: "Man muss nicht alle Fehler selbst gemacht haben, um aus ihnen lernen zu können."

Quelle: www.jeder-fehler-zaehlt.de;

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