Hygiene in der Zahnarztpraxis:


Hände desinfizieren – aber richtig!

KÖLN (MedCon) – So trivial das Thema Händehygiene klingt: Studien haben gezeigt, dass längst nicht immer die Hände vollständig mit dem Desinfektionsmittel benetzt werden. Bei durchschnittlich 5,3 Benetzungslücken pro Hand haben die Erreger noch jede Menge Chancen, sich ein neues Opfer zu suchen.

Doch was sollte beachtet werden? Am besten gehen Sie anhand der folgenden sechs Schritte vor, die von der Standard-Einreibemethode für die hygienische Händedesinfektion gemäß CEN EN 1500 vorgegeben werden:

    1. Zunächst legen Sie beide Handflächen aufeinander.

    2. Dann fahren Sie mit der rechten Handfläche über den linken Handrücken, wobei die gespreizten Finger rechten Hand zwischen die gespreizten Finger der linken Hand greifen. Dann wiederholen Sie den Vorgang mit der jeweils anderen Hand.

    3. Nun fahren Sie – ebenfalls mit gespreizten Fingern, die ineinander greifen – mit der einen Handfläche auf der anderen entlang.

    4. Im vierten Schritt legen Sie die Außenseiten der Finger auf die jeweils gegenüberliegende Handfläche, wobei Sie die Finger ineinander verschränken.

    5. Als nächstes reiben Sie den Daumen den rechten Daumen kreisend in der geschlossenen linken Hand und umgekehrt.

    6. Abschließend reiben Sie die geschlossenen Fingerkuppen der rechten Hand in der linken Handfläche und umgekehrt.


Wichtig dabei: Geben Sie das Desinfektionsmittel in die hohlen trockenen Hände. Reiben Sie es nach dem oben angegebenen Schema 30 Sekunden lang kräftig in die Hände ein – bis hinauf zu den Handgelenken. Die einzelnen Schritte sollten Sie jeweils fünfmal vornehmen.

Ist nach Abschluss des sechsten Schrittes die angegebene Einreibedauer (ganz wichtig!) noch nicht erreicht, sollten Sie für den Rest der Zeit einzelne Schritte wiederholen. Achten Sie auch darauf, dass Ihre Hände während der gesamten Einreibezeit feucht bleiben – greifen Sie bei Bedarf erneut zu Desinfektionsmittel.

In Arbeitsbereichen mit erhöhter Infektionsgefährdung dürfen übrigens – als Voraussetzung für die Händehygiene – an Händen und Unterarmen keine Schmuckstücke, inklusive Eheringe und Uhren, getragen werden.

Die RKI-Empfehlungen zur Händehygiene sind als pdf-Datei auf der Seite www.rki.de unter http://www.rki.de/cln_049/nn_201414/DE/Content/Infekt/Krankenhaushygiene/Kommission/Downloads/Haendehyg__Rili,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Haendehyg_Rili.pdf abzurufen.

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