Infozepte für Zuhause


Reden ist Silber, Ausdrucken ist Gold

KÖLN (MedCon) - Wenn der Patient das Sprechzimmer verlässt, hat er einen Teil der Erklärungen zur häuslichen Prophylaxe, zahnfreundlichen Ernährung oder empfohlenen Behandlung schon wieder vergessen oder nicht verstanden. Eine Lösung sind kurze schriftliche Informationen – so genannte Infozepte – die der Patient zu Hause nochmals in Ruhe durchlesen kann.

Es klingt vielleicht nach viel Arbeit, ist aber in Wirklichkeit halb so schlimm: Sammeln Sie einfach die Themen, die während der Sprechstunde besonders häufig angesprochen werden, und notieren Sie die Fragen, die Ihnen und Ihren Kolleginnen außerhalb des Behandlungszimmers regelmäßig gestellt werden. Anregungen zu patientenrelevanten Themen bietet auch die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (www.dgzmk.de).

Die Infozepte werden in manchen Praxen optisch wie Privatrezepte gestaltet, aber natürlich erfüllen auch schlichte Texte, personalisierte Anschreiben oder professionell gestaltete Broschüren ihren Sinn und Zweck.

Erstellen Sie eine Vorlage, damit Sie neue Texte leicht an Ihr Praxislayout anpassen können. Auch auf Ihrer Homepage sollte sich ein Hinweis auf die Infozepte finden.

Besonders wichtig sind schriftliche Informationen im Zusammenhang mit Vorsorgeuntersuchungen. Tipps zur Lebensumstellung sollten unbedingt schriftlich gegeben werden. Auch der Hinweis, wann Sie eine erneute Kontrolle empfehlen, gehört in das Infozept hinein.

Auch ein ausgedrucktes Privatrezept oder Grünes Rezept erfüllt den Zweck einer klaren Informationsübermittlung: Der Patient muss sich nicht am Empfang vergewissern, was der Arzt eigentlich gemeint hatte. Er muss sich den Namen des Medikaments / Nahrungsergänzungsmittels nicht merken und auch nicht mit einem handschriftlichen Zettelchen von Ihnen in die Apotheke gehen: Er hat ein „richtiges“ Rezept bekommen.

Infozepte stellen übrigens auch wirksame Marketinginstrumente dar. Besser als Werbung von Firmen sind Infozepte im Wartezimmer: Werbung für Ihre Praxis! Sie werden nicht weggeworfen, sondern signalisieren Familienangehörigen oder Freunden des Patienten, wie viel Mühe sich dieser Arzt mit der Betreuung seiner Patienten macht.

Quelle: Helmuth C. Roider; www.vitamed.de

Ihr Direktservice

Login

Warenkorb0

enthält keine Produkte


Direktbestellung

Call Back

Rückrufgrund
 
 
 
 
 

Katalog anfordern

Katalog wählen



Zuletzt angesehen

bisher keine Produkte angesehen