Kritisieren kann man lernen!


Ich-Botschaften kommen besser an als Vorwürfe

KÖLN (MedCon) In vielen Praxen gilt es als Lob, wenn es nichts zu beanstanden gibt. Mehr Fingerspitzengefühl–vor allem aber den richtigen Ton–erfordert es, Kollegen (oder gar dem Chef) sachlich und neutral mitzuteilen, dass man mit ihrer Arbeit bzw. ihrem Verhalten nicht zufrieden ist.

Die Schwierigkeit besteht nämlich darin, die Kritik so zu vermitteln, dass der andere sie annehmen kann. Negative Kritik kann nämlich jede Motivation, sich in Zukunft mehr zu bemühen und die Fehler nicht zu wiederholen, im Keim ersticken. Positive Kritik vermittelt hingegen, dass der Andere ernst genommen wird.

Die Regel Nummer eins lautet deshalb: Kritisieren Sie Andere niemals in Gegenwart Dritter. Wählen Sie eine günstige Zeit, denn ist der Kritisierte in Zeitnot, wird er womöglich nur mit halbem Ohr zuhören.

Verwenden Sie Ich-Botschaften statt vorwurfsvoller Du/Sie-Botschaften. Dadurch fühlt sich der Andere nicht angegriffen und ist offener für eine Lösung.

Fassen Sie die Kritik kurz und erklären Sie klar und deutlich, was Sie stört. Beschränken Sie sich in Ihrer Kritik auf Fakten und auf konkrete Situationen, denn nur so ist die Kritik für den Anderen auch nachvollziehbar.

Suchen Sie schließlich gemeinsam nach einer Lösung und bieten Sie einen Kompromiss an, denn die Fehler des anderen sind schließlich auch Ihr Problem.

Wenn Sie diese Regeln beachten, wird sachliche Kritik zur Möglichkeit, Schwachstellen zu finden und im Team besser zu werden.

Quelle: www.psychologie-news.stangl.eu

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