Tag der Zahnmedizinischen Fachangestellten

 

Neues rund um die Praxis

 

KIEL (BIERMANN) – Wie verschwinden White Spots? Was kann ich tun, um Chef oder Chefin wirksam zu entlasten? Antworten auf diese und andere Fragen gaben Vorträge, die am 30. Oktober 2010 beim Tag der Zahnmedizinischen Fachangestellten gehalten wurden. Dieser fand im Rahmen der 60. Wissenschaftlichen Tagung der Schleswig-Holsteinischen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (SHGZMK) in den Räumen der Kieler Universität statt.

 

So erklärte Dr. Sebastian Paris aus Kiel, wie sich mit der zahnsubstanzschonenden Technik der Kariesinfiltration kariöse White-Spots in nur 20 Minuten maskieren lassen. Erst wird die Oberfläche angeätzt und die Läsion sorgfältig getrocknet, dann ein spezieller Kunststoff aufgetragen, der aufgrund der Kapillarkraft tief in die Karies eindringt. Dann wird der überschüssige Kunststoff entfernt, polymerisiert und poliert. Laut Paris sollten Infiltration und Polymerisation wiederholt werden, um das ästhetische Ergebnis zu optimieren.

 

Praktische Vorschläge gab Prof. Dr. Jürgen Manhart, München, den rund 150 Zuhörerinnen mit auf den Weg. Ein Wecker hilft, die korrekte Ätzzeit einzuhalten, Markierungen lenken in Gebrauchsanweisungen schnell den Blick auf das Wesentliche wie Polymerisationszeiten, bestimmten Adhäsiven sollten bestimmte Pinselfarben zugeordnet werden und der Lichtleiter der Polymerisationslampe sollte regelmäßig auf Verschmutzung und Leistung geprüft werden.

 

Außerdem riet Manhart zu Checklisten für die einzelnen Behandlungsarten wie Fissurenversiegelungen, Kompositfüllungen im Seitenzahnbereich oder das Einsetzen von Keramikveneers – damit habe das ganze Praxisteam einen besseren Überblick über die benötigten Materialien, Geräte und die nächsten Schritte. Das sei besonders hilfreich, wenn in einigen Bereichen noch die Routine fehle, empfahl er.

 

Zudem rief Manhart zum verantwortungsvollen Umgang mit Adhäsiven auf, erläuterte, wie man sie materialsparend sowie korrekt anmischt und warnte davor, dass sie bei Hautkontakt sehr gefährlich werden können – die Allergieauslöser könnten sogar durch den Handschuh diffundieren.

 

Quelle: z-team, Ausgabe 4/2010, Extraheft zum Zahnärzteblatt Schleswig-Holstein

 

Ihr Direktservice

Login

Warenkorb0

enthält keine Produkte


Direktbestellung

Call Back

Rückrufgrund
 
 
 
 
 

Katalog anfordern

Katalog wählen



Zuletzt angesehen

bisher keine Produkte angesehen