Vergessene Chipkarten


Eine Frage der „Erziehung“

KÖLN (MedCon) – Immer wieder kommen Patienten ohne Chipkarte in die Praxis. Eine unangenehme Situation – nicht nur für den vergesslichen Kunden. Denn vor allem für Praxismitarbeiterinnen heißt es in diesem Fall, professionell mit der Situation umzugehen.

Das heißt: kein langes Gesicht, keine spitze Bemerkung. Denn es ist nicht Ihre Aufgabe, vergessliche Patienten (evtl. sogar mehrfach) an die Chipkarte zu erinnern. Aber auch zu große Nachsicht ist nicht angebracht.

Hier einige Vorschläge, wie Sie und Ihr Chef statt dessen mit vergesslichen Patienten umgehen können:

  • Erstellen Sie ein Merkblatt über das Vorgehen der Praxis (Leistungen sind nicht abrechenbar, deshalb in Zukunft Privatrezept), das Sie Patienten ohne Chipkarte mit der Ermahnung überreichen können, die Chipkarte zeitnah nachzureichen.
  • Nur gut bekannte und vertrauenswürdige Patienten bekommen ausnahmsweise auch bei vergessener Chipkarte ein Kassenrezept.
  • Wer ohne Chipkarte kommt, muss unterschreiben, dass er eine Privatrechnung erhalten wird, wenn die Karte nicht innerhalb von fünf Tagen in der Praxis ist.
  • Patienten ohne gültige Chipkarte erhalten grundsätzlich nur ein Privatrezept, das nach dem Einlesen der Chipkarte in ein Kassenrezept umgewandelt werden kann.

  • Machen Sie sich keine Sorgen, dass ein energisches Vorgehen die vergesslichen Patienten verschrecken könnte. Ist es denn nicht eher so, dass nur diejenigen wegbleiben, die ohnehin unnötig viel Arbeit gemacht haben?

    Quelle: Helmuth C. Roider
    www.vitamed.de

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