Zahntechnik-Netzwerke:

 

Geschäftsform mit guten Zukunftschancen

 

MÜNCHEN (BIERMANN) – Es gibt zahlreiche Arten von Unternehmensnetzwerken: sporadische Lieferantenbeziehungen, virtuelle Unternehmen, strategische Allianzen oder gar Konzernstrukturen.

Unternehmensnetzwerke seien laut der Studie "Unternehmenskooperation – Auslauf oder Zukunftsmodell?" die am stärksten wachsende unternehmerische Organisationsform, erläutert Zahntechnikerin Iris Burgard, München, in "Zahntechnik Wirtschaft Praxis".

Gerade Verbundgruppen, so die Studie, hätten die besten Zukunftschancen. Vor dem Hintergrund von Kostenreduktion und Synergienutzung regt Burgard an, sich auch im Dentalbereich mit Netzwerken auseinander zu setzen.

Burgard stellt exemplarisch das Unternehmensmodell "ZAM" (Zahntechnikzentrum München Zahntechnik – Akquise – Marketing) vor. Bei ZAM sind zahntechnische Betriebe selbständig tätig.

Jedes ZAM-Mitglied bringt seinen eigenen Kunden mit, muss aber nicht alle teuren Geräte kaufen, sondern kann den gemeinsamen Gerätepark, der von ZAM gestellt wird, nutzen. Die gemeinsam genutzten Räume bieten den Vorteil, dass kompetente Ansprechpartner da sind. Im Fall von Krankheit oder Arbeitsüberlastung können andere ZAM-Mitglieder die Aufträge übernehmen, so dass die Kunden weiterhin bedient werden können.

Die Internetpräsenz von ZAM präsentiert alle Mitglieder und bietet so ein optimales Werbeforum. Gemeinsames Informationsmaterial für Kunden und Patienten wird bereit gestellt.

Auch für Neugründer könnte das Modell ZAM interessant sein: Mit einem eigenen Kundenstamm und nur geringem Eigenkapital besteht die Möglichkeit, einen Arbeitsplatz zu mieten, um Kosten zu sparen. Hinzu kommt die Kostenersparnis beim Marketing.

Zahnärzte wiederum können rasch und kostengünstig für ihren angestellten Praxistechniker bei ZAM einen Arbeitsplatz mieten. Damit entfallen hohe Investitionen für ein eigenes Praxislabor.

Die Vorteile eines solchen Netzwerkes lägen auf der Hand, so Burgard: Im Vergleich zu einem eigenen Labor seien die Kosten gering, die Selbständigkeit bleibe für jeden erhalten. Es könne immer auf die Kompetenz der Mitglieder zurückgegriffen werden und die Mitglieder würden unterstützt, wenn es um Informationsmaterial für ihre Kunden geht.

Quelle: Zahntechnik Wirtschaft Labor 6/2009
www.zahntechnikzentrummuenchen. de

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