Konjunkturbarometer zum ersten Quartal 2013 zeigt:


Weiterhin Stagnation im Zahntechniker-Handwerk

FRANKFURT AM MAIN (Biermann) – Am 23. Mai veröffentlichte der Verband Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI) Ergebnisse seiner aktuellen Konjunkturumfrage für das erste Quartal 2013. Demnach war der Jahreswechsel 2012/2013 im Zahntechniker-Handwerk von den typischen Umsatzschwankungen geprägt. Im Vergleich zum letzten Quartal des Vorjahres fiel das Ergebnis zu Jahresbeginn um 13,9 Prozent schwächer aus.

„Auch gegenüber dem Vergleichsquartal des Jahres 2012 ist ein Umsatzrückgang um 2,1 Prozent zu verzeichnen“, erklärte VDZI-Generalsekretär Walter Winkler. „Das liegt daran, dass im ersten Quartal 2013 drei Arbeitstage weniger zur Verfügung standen als im Vorjahresquartal. Die Erhöhung der Höchstpreise für den Teilbereich der Regelversorgungen für die gesetzliche Krankenversicherung zum 1. Januar 2012 um fast zwei Prozent hat diesen Mengeneffekt nicht ausgeglichen. Bereinigt man das Ergebnis um diese Einflussfaktoren, zeichnet sich weiterhin Stagnation mit rotem Vorzeichen ab.“

Wie der VDZI weiter ausführt, rechneten viele Laborinhaber nach dem Umsatzergebnis für 2012, das insgesamt um 1,9 Prozent unter der Vorjahresleistung lag, und dem schwachen ersten Quartal 2013 mit Nachholeffekten im zweiten Quartal. Entsprechend optimistisch sei die Erwartung der Labore für die Geschäftslage im zweiten Quartal. Lediglich 11,3 Prozent gingen von einer weiteren Verschlechterung der Geschäftslage aus, 30,7 Prozent aller Labore erwarteten für die kommenden drei Monate steigende Umsätze.

Doch auf lange Sicht sind die Laborinhaber offenbar nicht so positiv gestimmt: Laut VDZI ist die Investitionsbereitschaft der Labore weiterhin schwach. Die gegenwärtig überwiegende pessimistische Grundstimmung in vielen Laboren, die sich auch bei der Einschätzung der aktuellen Lage und bei den Personalentscheidungen abzeichne, finde auch hier ihren deutlichen Ausdruck. Lediglich 23,3 Prozent aller Labore gaben in der Umfrage an, im zweiten Quartal investieren zu wollen.

Doch was können Laborinhaber unternehmen, um wettbewerbsfähig zu bleiben? In einem Statement vertrat VDZI-Präsident Uwe Breuer zum Beispiel die Überzeugung, dass jedem Zahntechniker die Teilnahme am EADT-Curriculum zu empfehlen ist. EADT steht als Abkürzung für „European Association of Dental Technology“. Eine 2011 mit der EADT geschlossene Kooperation hat mit dem Curriculum zu einem professionellen, industrieunabhängigen Fortbildungskonzept geführt. Dabei umfassen die 17 auf das Jahr verteilten Kurstage die folgenden fünf Themenblöcke:

  • Social Affairs – Arbeiten mit Menschen und im Team
  • Behandlungsplanung aus Sicht des Zahntechnikers
  • digitale Fotografie
  • umfassende Grundlagen zahntechnischen Wissens: Biologie, Material- und Werkstoffkunde, Ästhetik, Funktion, Implantologie und CAD/CAM – Digitale Zahntechnik
  • Fallbesprechungen zu festsitzendem und herausnehmbarem Zahnersatz



Dabei können die Kurse einzeln, in Blöcken oder als Gesamtpaket gebucht werden. Nach dem ersten Durchgang seien alle Veranstaltungen von den Teilnehmern durchweg als erstklassig, äußerst informativ und sehr gut beurteilt worden, betonte Breuer.

Mehr Informationen zum Curriculum gibt es unter www.eadt.de und www.eadt.de/upload/eadt-curriculum_12-2011.pdf

Quellen: Pressemitteilung des VDZI vom 23.05.2013; Statement von VDZI-Präsident Uwe Breuer, 23.05.2013

 



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