Dentale Fotografie

Wichtiger Begleiter im Alltag von Labor und Praxis

ESSINGEN (Biermann) – Auf der 42. Jahrestagung der AG Dentale Technologie 2013 brach Zahntechnikermeister Wolfgang Weisser eine Lanze für die dentale Fotografie. Aus seiner Sicht machen es die Vorteile der heute verfügbaren digitalen Fotografie für den dentalen Markt unumgänglich, sich diesem Fortschritt anzuschließen.

Auf die Frage nach den Gründen führt Weisser an, dass zum Beispiel die Dokumentation eines Patientenfalls in Form von Fotografien zeigen könne, welche Behandlungsmethoden sich langfristig bewähren und welche ganz im Gegenteil kontraindiziert sind. Weisser selbst verfügt über ein Bildarchiv aus 20 Jahren, das es ihm heute ermöglicht, neue und herkömmliche Techniken und Materialien zu vergleichen und sich einen Überblick über deren Vor- und Nachteile zu verschaffen.

Auch in der Ausbildung sieht der Zahntechnikermeister einen Platz für die Dentalfotografie: Auf diese Weise können Arbeitsabläufe erfasst werden, und der Ausbilder kann leichter nachkontrollieren, da auf den Fotos jedes Detail erfasst ist.

Auch bei der Planung von Restaurationen hält Weisser die dentale Fotografie für unerlässlich, schwierige Fälle sind aus seiner Sicht anderweitig nicht lösbar. Bei CMD geschädigten Patienten habe die Dokumentation außerdem eine rechtliche Bedeutung.

Das Arbeits- und Strukturanalysebild sei die Konstruktionszeichnung für den Zahntechniker, argumentiert Weisser. Auf diese Weise würden Arbeitsinformationen vereinfacht, damit andere
Berufsgruppen sie besser erkennen können.

Ob für interne Schulungen, zur Patientenaufklärung oder für eine Imagebroschüre zur Kundenbindung – werden die Bilder für Marketing und Werbung eingesetzt, sollte unbedingt auf eine möglichst gute Qualität geachtet werden. Zahntechniker sollten auch den Stellenwert von Publikationen nicht unterschätzen: So kann ein Sonderdruck fachliche Kompetenz signalisieren.

Eine Einschränkung gibt es allerdings bei der dentalen Fotografie: Weisser warnt davor, anhand von Fotografien die Zahnfarbe bestimmen zu wollen – das sei unmöglich.

Das Kurzreferat mit Fotos zu Weissers Vortrag ist auf der Internetseite der AG Dentale Technologie im Kurzreferate-Band 2013 auf Seite 29 nachzulesen. Außerdem betreibt der engagierte Zahntechnikermeister die Website http://www.dentalfotografie.com, auf der er Workshops und Veranstaltungen für Zahntechniker und Zahnärzte anbietet.

Quelle: AG Dentale Technologie, Kurzreferate-Band 2013, Seite 29; http://www.ag-dentale-technologie.de



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