Umweltschutz im Zahntechnik-Labor

Sympathisches Instrument für offensives Marketing

BERLIN (Biermann) – Bio-Produkte lassen sich nach wie vor gut verkaufen, das Interesse an nachhaltiger Herstellung und (Zahnersatz-)Materialien, die keine gesundheitlichen Risiken mit sich bringen, wächst.

Doch wie lässt sich das umweltbewusste Arbeiten im eigenen Labor auch in der Außendarstellung kenntlich machen? Für Deutschland und Österreich ist dies durch die Zertifizierung nach der internationalen Umweltmanagementnorm ISO 14001 möglich. Speziell für Deutschland gibt es für viele Innungsbetriebe zudem die Möglichkeit, das Umweltsiegel im Zahntechniker-Handwerk zu beantragen.

„Während für Dentallabore Umweltmanagementsysteme wie EMAS oder DIN EN ISO 14001 vergleichsweise aufwendig und kostenintensiv sind, steht mit dem Umweltsiegel ein an den Belangen des Zahntechniker-Handwerk orientiertes und von einer unabhängigen Institution geprüftes System zur Verfügung“, heißt es auf der Homepage der Zahntechniker-Innungen Berlin-Brandenburg (ZIBB). Es bietet Patienten Orientierung, wenn es um die Sicherheit geht, dass Zahnersatz umweltschonend und biokompatibel hergestellt wurde.

Um den Umweltengel führen zu können, prüft ein Umweltberater der örtlichen Handwerkskammer denn Innungsbetrieb. Nach erfolgreicher Prüfung erfolgt die Auszeichnung, die belegt, dass körperverträgliche Materialien verwendet und korrekt verarbeitet werden und u.v.m. Bislang wurde das Umweltsiegel in Bayern, Berlin, Brandenburg,  Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen realisiert.

Grundsätzlich würde die ZIBB sich sehr freuen, wenn das Umweltsiegel Interesse in ganz Deutschland wecken würde. Die Vergabe liegt allerdings nicht vollständig in ihren Händen, da die Prüfung durch den jeweiligen Umweltberater der Handwerkskammer erfolgt. Dass das Umweltsiegel nicht von vornherein bundesweit angeboten wurde, hat historische Gründe – ursprünglich galt es nur für die Innungsmitglieder Berlin-Brandenburg.

Die ZIBB zitiert einen Umweltberater, der unterstreicht, dass nicht nur die Umwelt, sondern – durch verbesserte Abläufe, eingespartes Geld und erhöhte Rechtssicherheit – auch der Betrieb profitiert. Das Siegel und die Zertifizierung eignen sich zudem hervorragend für eine sympathische Außendarstellung des Labors.

Die ZIBB weist zudem daraufhin, dass das Umweltsiegel für Innungslabore, die sich mit dem Gedanken tragen, das Qualitätssicherungssystem QS-Dental einzuführen, einen weiteren Vorteil mit sich bringt: Sie könnten auf eine Vorortprüfung zur betrieblichen Einführung von QS-Dental verzichten und das QS-Dental-Prüfzertifikat in einem vereinfachten Anerkennungsverfahren erhalten. Die Grundlage dafür bildeten die vielen substantiellen Gemeinsamkeiten, etwa im Bereich der Einhaltung von verbindlichen gesetzlichen Vorgaben.

Interessierte Dentallabore können sich für nähere Informationen an die Dienstleistungsgesellschaft Gesundheit mbH unter der Tel. 030/ 39909961 wenden.

Mehr zum Umweltsiegel finden Sie hier.

Außerdem kann auf Anfrage eine Kompakt-Information verschickt werden.

Mehr zur Zertifizierung finden Sie hier.

Quellen: www.zibb.de, www.wikipedia.dehttps://www.wko.at/



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