Neue FHM-Studie zur Liquiditätssteuerung in mittelständischen Unternehmen

Der Mittelstand hat Nachholbedarf

BIELEFELD (Biermann) – Die Digitalisierung schreitet fort, auch der Mittelstand wird zunehmend international aktiv – damit wird es immer wichtiger, jederzeit liquide zu sein und weltweite Zahlungsströme präzise steuern zu können. Doch eine neue Studie der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Bielefeld zum Thema Zahlungsverkehr im Mittelstand legt nun offen, dass lediglich 36 Prozent der befragten Finanzverantwortlichen bereits ein professionelles Cash-Management-System nutzen.

Um einen Überblick zu gewinnen, ob und wie effizient der Mittelstand Cash-Management betreibt, hat die FHM erstmals 239 Finanzverantwortliche in mittelständischen Unternehmen befragt. Danach weichen der Verbreitungs- sowie insbesondere der Professionalisierungsgrad der Cash-Management-Systeme den Ergebnissen zufolge deutlich voneinander ab.

Etwa zwei Drittel der Finanzverantwortlichen, die Cash-Management betreiben, verwenden eine von ihrem Kreditinstitut angebotene Lösung. Hingegen benutzen rund 22 Prozent ein eigenes System und 14 Prozent setzen Lösungen eines externen Softwarehauses ein.

37 Prozent der Befragten nutzen das verwendete System für ein Unternehmen, 27 Prozent dagegen steuern damit fünf und mehr Unternehmen. Knapp über die Hälfte der Befragten verwalten fünf und mehr Kontoverbindungen mit ihrer Cash-Management-Lösung.

„Cash ist nach wie vor King. Umso wichtiger ist ein effizientes Cash-Management, denn es steuert nicht nur alle Finanzströme, sondern reduziert Transaktionskosten und maximiert gleichzeitig Zinserträge für Liquiditätsüberschüsse. Damit liefert es einen wichtigen Beitrag zur Unternehmensrentabilität“, unterstreicht Frank-Oliver Wolf, Leiter Vertrieb Deutschland Zahlungsverkehr und Auslandsgeschäft der Commerzbank.

„Das professionelle Cash-Management gehört sicher zu den nächsten wesentlichen Innovationen im mittelständischen Finanzmanagement. Die Ergebnisse der ersten kundenbezogenen Cash-Management-Studie bestätigen diesen Entwicklungsschritt deutlich“, stellt der wissenschaftliche Leiter der Studie, Prof. Volker Wittberg, fest. Die Umfrage der FHM wurde vom 15. September bis zum 10. Oktober 2015 durchgeführt.

Quelle: Fachhochschule des Mittelstands (FHM), 13.01.2016



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