Vibrationsbelastungen im Dentallabor

„Teleskop“-Artikel weist auf Gefahren hin

BERLIN/FRANKFURT AM MAIN (Biermann) – Gesundheitsgefahren durch Hand-Arm-Vibrationen sollten im Zahntechniker-Labor nicht unterschätzt werden. Wirken sie länger ein und haben eine entsprechende Stärke, drohen Durchblutungsstörungen an den Händen, die auf lange Sicht auch den Ausfall des Mitarbeiters nach sich ziehen können.

Beispiele dafür, mit welchen Vibrationen bei welcher Tätigkeit zu rechnen ist, schildert Mirko Gaffga von der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) in der aktuellen Ausgabe von „Teleskop“, dem Magazin des Bundesverbandes der Deutschen Zahntechniker-Innungen (VDZI).  Schädigende Wirkungen von Hand-Arm-Vibrationen sind dem Artikel zufolge im Frequenzbereich zwischen 8 und 1000 Hertz anzusiedeln.

Doch was bedeutet das für die tägliche Arbeit im Labor? Zunächst einmal sollten Kälte und Nässe vermieden werden, da diese die Entstehung vibrationsbedingter Erkrankungen fördern können. Des Weiteren ist es wichtig, sich über die Belastung bei den einzelnen Tätigkeiten zu informieren und dann bei einer Arbeitsverdichtung mit hohen Tätigkeitszeiten am Handstück die Arbeit so zu planen, dass sich die Zahntechniker abwechseln, so dass die Belastungsdauer für den Einzelnen sinkt.

Entsprechende Tabellen und einen Kennwertrechner zur einfachen Ermittlung der Tagesschwingungsbelastung und des Risikos einer Gesundheitsgefährdung gibt es bei der DGUV (Link s.u.)  - vorausgesetzt, dass die Vibrationseinwirkung der verwendeten Arbeitsmaschine und die damit verbundenen Expositionszeiten (Einwirkungsdauern) bekannt sind.

Zudem wird für die Gefährdungsbeurteilung und die Aufstellung eines Vibrationsminderungsprogramms einschließlich der erforderlichen Dokumentation ein Vibrationsbelastungsrechner mit einer Checkliste gemäß Fachbereich-Informationsblatt Nr. 052 angeboten.

Abgerundet wird das Angebot durch das Informationsblatt Nr. 017, das erläutert, wie die Expositionszeit und der Vibrationswert (Schwingungsgesamtwert) der benutzten Arbeitsmaschinen zu ermitteln sind.

Den Rechner finden Sie hier.

Quellen: Teleskop 01/2016, S. 43-45. DGUV

Den Originalbericht finden Sie hier.



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