Der Werkstoff Nummer eins:


Gips ist gleich Gips-auf die präzise Verarbeitung kommt es an

MÖNCHENGLADBACH (MedCon) Gips ist für Zahntechniker der Werkstoff Nummer eins. Ein präziser Umgang ist notwendig: Denn ob eine Krone, eine Brücke, ein Modellguss, ein Implantat mit Teleskopen oder eine Stegkonstruktion passt oder nicht, entscheidet sich für Zahntechnikermeister Rudolf Fleissgarten am Gipsmodell.

Schon bei der Abformung müssen viele wichtige Parameter eingehalten werden. Das fängt schon mit der Verwendung der destillierten oder entmineralisierten, exakt abgemessenen Wassermenge an und geht über die exakt abgewogene Gipsmenge zur richtigen Vakuum- und Rührleistung.

Fleissgarten rät, nicht zu lange zu rütteln, sonst besteht Entmischungsgefahr und damit steigt das Risiko für Absplitterungen und Brüche.

Unliebsame Überraschungen birgt so mancher Implantat-Gips: Versprochen wird ein Expansionswert von 0,08 Prozent, die tatsächlich gemessene Expansion hingegen lag zwischen 0,10 und 0,18 Prozent. Den Hauptgrund für Differenzen zwischen Modell und Mundsituation sieht Fleissgarten in der Ausdehnung des verwendeten Gipses.

Hier sollte, so der Zahntechnikermeister, unbedingt auf Sorten geachtet werden, die null Prozent Expansion aufweisen. Nach dem Abbindeprozess und mindestens zwei Stunden Aushärtezeit kann der Abdruck vom Modell entformt werden.

Für das Kantenbrechen der Modellräder empfehlen sich Gripsfräser oder Schleifbandträger. Die Isolierung Gips gegen Wachs erfolgt am besten mittels öliger Keramikisolierung. Und das Adaptieren von Wachsfertigteilen bei der Modellgusstechnik erweist sich als problemlos.

Quelle: Zahntechnikerzeitung Nr. 3

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