NEM-Legierungen: Eine gute Alternative?


Aber ja!

MÜNCHEN (MedCon) Die edelmetallfreien Legierungen sind bisher eher unbeliebt: NEM, so die vielfach vertretene Ansicht, sind nicht körperverträglich genug, ihre Ionenabgabe sei zu hoch und außerdem sei es wegen der Grünverfärbung der Keramik schwierig, sie zu verblenden. NEM-Legierungen, meint hingegen Zahntechniker Matthias Ernst, sind weitaus besser als ihr Ruf.

Wer über den Tellerrand hinaus blicke, so Ernst, stelle fest, dass edelmetallfreie Legierungen weltweit das am meisten verwendete Material für Kronen und Brücken sind. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen mit Nickel oder mit Kobalt legierten Metallen. Reine Nickelbasis-Legierungen lehnt Ernst ab. Anders aber, so Ernst, sehe es mit gut gemachten Nickel-Chrom- und Kobalt-Chrom-Legierungen aus.

Auch mehrere universitäre Studien hätten deren geringe Gesundheitsschädlichkeit nachgewiesen. Die Vergießbarkeit beider Arten sei durch Neuentwicklungen bei den Einbettmassen einfacher und steuerbarer geworden. Auch die Verblendung mittels Keramik stelle kein großes Problem mehr dar, notfalls könne man auf spezielle Bonder zurückgreifen. Auch bei der Oberflächenbearbeitung und der Politur habe sich einiges getan. Der flächendeckenden Anwendung, so Ernst, stehe damit nichts mehr im Wege.

Quelle:Zahntechnik Wirtschaft Labor, Ausgabe 4/2008.

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