Digitale Fotografie

 

Für die Dokumentation immer wichtiger

 

SCHWÄBISCH GMÜND (BIERMANN) – In der Zahntechnik wird die digitale Fotografie zur Dokumentation der Arbeiten immer häufiger eingesetzt. Fotos dienen einerseits der Qualitätssicherung der angefertigten zahntechnischen Arbeiten, andererseits wird mit den Fotos eine bessere Diskussionsgrundlage zwischen Zahnarzt und Zahntechniker hergestellt. Zahntechnikerin Iris Burgard, München, stellt in „Zahntechnik Wirtschaft Labor“ die wichtigsten Parameter der digitalen Fotografie vor.

 

Wie sieht eine optimale Grundausstattung aus? Vor der Investition in ein Kamerasystem sollte man sich Gedanken machen, in welchen Räumen normalerweise die Fotos entstehen sollen und welche Lichtverhältnisse dort herrschen. Direkt am Arbeitsplatz sollte man die Kamera ohnehin nicht stehen haben, denn auch mit der besten Absaugung ist kein zahntechnischer Arbeitsplatz staubfrei. Am besten also, man hat für das Fotografieren einen separaten Raum zur Verfügung. Kleine kompakte Kameras sind für Dokumentationen allerdings nicht geeignet, da die Nutzung im Makrobereich recht eingeschränkt ist.

 

Es ist deshalb sinnvoll, in eine Spiegelreflexkamera mit einem hochwertigen Makroobjektiv und in ein Blitzsystem zu investieren. Dabei empfiehlt sich ein 60-mm- oder 100-mm-Makroobjektiv, welches Aufnahmen aus kurzer Entfernung erlaubt. Klären sollte man vorab auch, ob man mit einem festen Blitz arbeiten oder sich lieber ein festes Dauerlicht installieren möchte. Als Blitz kommt ein zum System passender Ring- oder Lateral- bzw. Zangenblitz in Frage, der auf die Makrofotografie ausgerichtet ist. Empfehlenswert sind ein feststehender Fototisch, an dem eine Kamera installiert werden kann und eine festmontierte Dauerbeleuchtung. Die besten Fotos erzielt man, wenn man mit hohen Blendenwerten arbeitet. Optimale Ergebnisse erzielt man mit Blenden zwischen 16 und 22.


Ein Workflow, der ein immer wieder gleiches Vorgehen fordert, gewährleistet eine gleichbleibend gute Bildqualität. Jeder Zahntechniker muss für sein Anwendungsgebiet seinen eigenen digitalen Foto-Workflow definieren, um letztendlich die Fehlermöglichkeiten auf ein Minimum zu reduzieren, Zeit einzusparen und Kosten zu senken.

 

Für weitere Information...hier klicken

 

Quelle: ZWL Zahntechnik Wirtschaft Labor Ausgabe 3/2010

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