Intraorale optische Abformung:


Virtuelle Grundlage für die digitale Herstellung von passgenauem Zahnersatz

AACHEN (BIERMANN) – Unterscheiden sich Kronen, die auf der Datenbasis der introralen optischen Abformsysteme Lava ™ C.O.S. [COS] und Cerec AC [AC] hergestellt wurden, hinsichtlich der marginalen Passung? Dieser Frage gingen S. Reich, S. Wolfart und P. Brawek von der Klinik für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde des Universitätsklinikums Aachen nach.

Ihre Pilotstudie ergab trotz signifikanter Unterschiede klinisch akzeptable Ergebnisse für beide Verfahren. Sie wurde kürzlich bei 60. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien in Hamburg präsentiert.

Die Autoren erfassten bei sieben Patienten acht Seitenzahnkronenpräparationen intraoral mit [COS] und [AC]. Die Auswertung ergab für die [COS]-Kronen eine mittlere marginale Passung von 70 μm (SD±32 μm) und für die [AC]-Kronen von 120 μm (SD±51 μm). Das Forscherteam bestimmte auch die Medianwerte: Damit ergaben sich 60 μm für die [COS]-Kronen (95%-KI 60-81 μm) und 102 μm für die [AC]-Kronen (95%-KI 106-136 μm).

Die intraorale optische Abformung könne die virtuelle Grundlage für die digitale Herstellung von passgenauem Zahnersatz liefern, schlussfolgern die Autoren aus ihren Ergebnissen. Sie stelle dabei nur ein Glied in der Prozesskette dar, ergänzen sie.

Quelle: Abstract-Band zur 60. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien, S. 22

Ihr Direktservice

Login

Warenkorb0

enthält keine Produkte


Direktbestellung

Call Back

Rückrufgrund
 
 
 
 
 

Katalog anfordern

Katalog wählen



Zuletzt angesehen

bisher keine Produkte angesehen