Prospektive Untersuchung dreigliedriger Zirkonoxidbrücken über drei Jahre


Auch im Seitenzahnbereich zuverlässig

Auch wenn Brücken aus Zirkonoxid aufgrund der günstigen mechanischen Eigenschaften zunehmend im Seitenzahnbereich eingesetzt werden, gibt es bislang nur wenige klinische Studien zur Langlebigkeit dieser Restaurationen.

Ferner müsse eine Lösung für bestimmte Komplikationen gefunden werden, bevor das Material im großen Stil eingesetzt wird, schreiben Dr. Jesus Peláez und seine Kollegen im „Journal of Prosthetic Dentistry“ zum Hintergrund ihrer aktuellen Untersuchung.

Daher bestand das Ziel ihrer randomisierten, prospektiven Studie darin, die Leistungsfähigkeit dreiteiliger Zirkonoxidbrücken (Lava®) im Seitenzahnbereich zu evaluieren.

Bei 17 Studienteilnehmern wurden 20 dreigliedrige Bücken eingesetzt, um einen zweiten Prämolar oder einen ersten Molar zu ersetzen. Elf wurden im Ober- und neun im Unterkiefer eingesetzt. Alle Pfeilerzähne wurden präpariert, mit einer Hohlkehle unterhalb der Präparationsgrenze (Chamfer Finish Line) von 0,8-1 mm, und die Gerüste mit dem Lava™-System gefräst. Die Restaurationen wurden mit Resinzement befestigt.

Zwei Untersucher bewerteten die Brücken eine Woche (Ausgangssituation) sowie 1, 2 und 3 Jahre nach dem Einsetzen nach dem Qualitätsevaluationssystem der California Dental Association.

Wie die Ergebnisse zeigten, wurden alle Brücken nach drei Jahren als zufriedenstellend bewertet. Während des Beobachtungszeitraumes wurde keine Fraktur eines Gerüsts zu Protokoll gegeben.

Eine Brücke entzog sich der Untersuchung nach drei Jahren aufgrund einer biologischen Komplikation, und ein leichtes Abplatzen der Verblendkeramik wurde bei zwei Teilnehmern beobachtet. Außer beim Kronenrandindex wurden keine signifikanten Unterschiede bei den Parodontalparametern der Test- und Kontrollzähne beobachtet.

Die Ergebnisse der dreijährigen Evaluation sprechen dafür, dass dreigliedrige Zirkonoxidbrücken im Seitenzahnbereich eine zuverlässige Therapie darstellen, bilanzieren die Autoren.

Quelle: Journal of Prosthetic Dentistry 2012; 107(6):373-379

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