Bruchlast CAD/CAM generierter Zirkon- und Glaskeramik-Veneers


Präparationsdesign hat keinen Einfluss

MADINA (Biermann) – Frakturen von Veneers aus Feldspatkeramik treten nicht selten auf. Daher sind aus Sicht der Wissenschaftler um Dr. Tariq F. Alghazzawi vom College of Dentistry im saudiarabischen Madina keramische Materialien erforderlich, die eine höhere Bruchlast aushalten,  vor allem bei Patienten mit parafunktionellen Gewohnheiten.

Das Ziel ihrer aktuellen Studie bestand deshalb darin, die Korrelation von Material (Zirkon [TZP], Glaskeramik [IEC] und Feldspatkeramik [FP]), Präparationsdesign (inzisal überlappende Präparation [IOP] und Dreiviertel-Präparation [TQP]) und Frakturmodus mit der Bruchlast von Veneers, gestützt von Kompositabutments, zu untersuchen.

Ein Typodont-Zahn wurde mit zwei Designs präpariert (IOP, TQP) und die entsprechenden zwei definitiven Modellformen wurden verwendet, um die Kompositabutments zu fertigen (30 für IOP und 30 für TQP). Pro System (Y-TZP, IEC und FP) wurden zehn Veneer-Exemplare für jedes Präparationsdesign gefertigt.

Die Veneers wurden zementiert, eingebettet und unter Kompression bis zum Versagen anhand einer universellen Testmaschine getestet.

Zwischen den verschiedenen Präparationsdesigns zeigte sich kein statistisch bedeutsamer Unterschied bei der mittleren Bruchlast für die Veneers aus Y-TZP (IOP: 244 ±81 und TQP: 224 ±58 N), IEC (IOP: 306 ±101 und TQP: 263 ±77 N) und FP (IOP: 161 ±93 und TQP: 246 ±45 N).

Auch zwischen den drei Veneer-Materialien zeigte sich bei der mittleren Bruchlast kein statistisch bedeutsamer Unterschied, ausgenommen die Veneers aus IEC (306 ±101 N) und FP (161 ±93 N) bei der TQP.

„Das Präparationsdesign beeinflusste die Bruchlast der Veneer-Materialien nicht”, bilanzieren die Autoren. Bei den Zirkon-Veneers sei die Wahrscheinlichkeit einer Fraktur am geringsten gewesen, aber die Wahrscheinlichkeit einer vollständigen Ablösung am höchsten. Die Veneers aus Feldspatkeramik hätten die entgegengesetzten Charakteristika gezeigt.

Quelle: Journal of Prosthetic Dentistry 2012; 108(6):386-393

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