Design patientenindividueller Abutments



Schnell und perfekt umgesetzt dank konsequentem Rückwärtsplanen

BÖBLINGEN (Biermann) – Im hochästhetischen Bereich stößt man mit konfektionierten Implantatabutments oft an seine Grenzen. Einen Ausweg zeigte Zahntechnikermeister P. Schulz bei der 41. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Dentale Technologie auf. Sein Ziel: die Individualisierung vorgefertigter Implantatabutments „von der Stange“ durch angebrannte Dentalkeramik zu vermeiden, da ein porenfreies, dichtes Brennen nicht möglich ist – was im Hinblick auf Stabilität und Entzündungsfreiheit von periimplantären Weichgewebe und Knochen problematisch sein kann.

Als Alternative führt er die Konstruktion patientenindividueller Abutments mit der Atlantis VAD-Software an, die nach Industriestandards hergestellt werden. Nach seinen Angaben können fast alle gängigen Implantattypen mit einteiligen patientenindividuellen Implantataufbauten versorgt werden. Er ergänzt, dass Klebebasen mit einer Kompositzementfuge tief im Sulkus nicht notwendig seien.

Um eine korrekte Kronenkontour und Emergenz der Restauration zu erzielen, wählt Schulz die Schmelz-Zementgrenze des natürlichen Zahnes als Ausgangspunkt. Er betont die zentrale Bedeutung der dreidimensionalen Ausformung des periimplantären Weichgewebes mit Implantatabutments für eine naturidentische Rot-Weiß-Ästhetik und einen harmonischen Papillenverlauf. Sie bilde die Basis für eine natürliche Kronenkontour, unterstreicht der Zahntechnikermeister.

Anhand eines Wax-Up’s erarbeite der Zahntechniker das Emergenzprofil und bereite es für den Scan vor, erläutert Schulz. Das Abutmentdesign werde durch konsequentes Rückwärtsplanen rationell, schnell und perfekt umgesetzt, Änderungen am Design ließen sich vom Techniker oder Zahnarzt mithilfe des 3D Editors vornehmen und umsetzen.

Quelle: Band „Kurzreferate 2012“ zur 41. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Dentale Technologie e.V. und 61. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien e.V., Böblingen (7.– 9. 6. 2012), S. 62-64

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