Effekt der Sputter-Beschichtung von Titan mit Gold


Adhäsion zu Porzellan signifikant besser


KHON KAEN (Biermann) – Einer neuen Studie zufolge lässt sich die Verbundfestigkeit zwischen Porzellan und Titan signifikant verbessern, wenn das Titan per Kathodenzerstäubung („Sputter-Beschichtung“) mit Gold überzogen wird. Das gilt sowohl für gegossenes als auch für bearbeitetes Titan.

Bislang reiche die Bindungsstärke von Porzellan an Titan nicht aus, um eine klinisch akzeptable Alternative zu den gängigen Legierungen für Metallkeramikrestaurationen zu bieten, schreiben Dr. Rathanak Khung und Dr. Napa Sukjai Suansuwan zum Hintergrund ihrer Studie, die in der aktuellen Ausgabe des „Journal of Prosthetic Dentistry“ erschienen ist.

Die beiden Wissenschaftler von der Khon Kaen University, Thailand, untersuchten den Effekt der Goldbeschichtung, indem sie 40 Titan-Platten (25 × 8 × 1 mm) durch Guss- und Bearbeitungsverfahren so vorbereiteten, dass sie von jedem Typ zwei Gruppen à zehn Platten erhielten.

Alle Platten wurden dem Abstrahlen mit Aluminiumpuder unterzogen. Jeweils eine der zwei Gruppen mit gegossenem beziehungsweise bearbeitetem Titan wurde mit Gold gesputtert. Mit einer herkömmlichen Technik wurde auf den Titan-Platten aller Gruppen eine Porzellanschicht aufgebaut.

Im Zentrum jedes Musterstücks wurde ein Rissvorläufer erzeugt. Dann unterzogen Khung und Suansuwan die Musterstücke einem Vier-Punkt-Biege-Test in einem universellen Testgerät.

Anhand der in diesem Test ermittelten Belastung bestimmten sie die Adhäsion im Hinblick auf die Energiefreisetzungsrate unter Belastung (G-Wert) und analysierten die Daten mittels ANOVA und Post-hoc-Test (α=0,05). Außerdem untersuchten sie die Grenzflächen der getesteten Musterstücke mit Rasterelektronenmikroskopie.

Die Auswertung ergab, dass die mit Gold gesputterten Gruppen signifikant höhere G-Werte aufwiesen als die nicht beschichteten Exemplare, sowohl in der Gruppe mit Guss als auch der mit maschineller Bearbeitung (P<0,05). Innerhalb der Gruppen beobachteten die Wissenschaftler keine signifikanten Unterschiede.

Quelle: Journal of Prosthetic Dentistry 2013;110(2):101-106



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