Keramische Materialien für Porzellanveneers (Teil 1)

Wie korrelieren Transluzenz-Parameter und Kontrastverhältnis?

AURORA (Biermann) – Sowohl das Kontrastverhältnis (Contrast Ratio, CR) als auch die Transluzenzparameter (TP) können eingesetzt werden, um die relative Transluzenz keramischer Systeme zu evaluieren. Zu diesem Schluss kommt ein Wissenschaftlerteam um  Dr. Karine T. L. Barizon von der University of Colorado School of Dental Medicine, Aurora, in der Novemberausgabe des „Journal of Prosthetic Dentistry“.

Die Forscher hatten sich mit diesem Thema beschäftigt, da in der Literatur unterschiedliche Parameter benutzt werden, um die Transluzenz zu beschreiben. Das macht es schwierig, klare Informationen zur Transluzenz von Keramik zu erhalten und Studien zu vergleichen.  

Daher bestand das Ziel ihrer Studie darin, die Korrelation zwischen CR und TP zu beurteilen, wenn die Transluzenz verschiedener Typen keramischer Werkstoffe verglichen wird. Zu diesem Zweck erstellten sie Scheiben mit einem Durchmesser von 13 mm und einer Dicke von 0,7 mm aus den folgenden Materialien (n=5): VITA VM9, VITA PM9, IPS Empress CAD, IPS e.max CAD, IPS e.maxPress sowie Lava Zirconia.

Während VITA VM9 als Positivkontrolle diente, war Lava Zirconia als Negativkontrolle gedacht. Barizon et al. maßen den Lichtreflexionsgrad (Y) und die Farbkoordinaten (CIE L* a* b*) der Probestücke mit einem Tristimulus-Colorimeter. Die CR (CR=Yb/Yw) berechneten sie aus dem Verhältnis der Lichtreflexion des Materials vor einem schwarzen Hintergrund (Yb) zur Reflexion vor einem weißen Hintergrund (Yw)

Hingegen errechneten sich die TP (TP=[(Lb*Lw*)2+(ab*-aw*)2+(bb*-bw*)2 ]1/2) aus der Farbdifferenz des Materials vor einem schwarzen versus einem weißen Hintergrund. Das Team um Barizon analysierte die Daten mittels One-way ANOVA und Rangkorrelationskoeffizienten nach Pearson und Spearman (α=0,05).

Die Auswertung ergab eine signifikante Korrelation zwischen CR und TP, wenn alle Musterstücke eingeschlossen wurden (P<0,001). Der Koeffizient von -0,99 zeigte eine starke abnehmende Beziehung zwischen den 2 Variablen.

Quelle: Journal of Prosthetic Dentistry 2013;110(5):397-401.



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