Transluzenz von Dentalkeramiken unterschiedlicher Schichtdicke


Ausmaß der Veränderung materialabhängig

XI’AN (Biermann) – Die Transluzenz von Dentalkeramiken wurde in einer aktuellen chinesischen Studie signifikant sowohl vom Material als auch von der Schichtdicke beeinflusst. So nahm die Transluzenz aller untersuchten Keramiken mit abnehmender Schichtdicke exponentiell zu. Von den untersuchten Zirkonoxidkeramiken zeigten alle einen gewissen Grad an Transluzenz, der jedoch weniger sensitiv gegenüber der Schichtdicke war, verglichen mit den Glaskeramiken.

Der zunehmende Einsatz ästhetischer Restaurationen erfordert ein verbessertes Verständnis der transluzenten Charakteristika keramischer Materialien, schreiben die Autoren um Dr. Fu Wang von der Fourth Military Medical University in Xi’an zum Hintergrund ihrer Untersuchung. Die keramische Transluzenz werde als abhängig von Zusammensetzung und Dicke angesehen, über die transluzenten Charakteristika dieser Materialien seien aber wenig Informationen verfügbar, insbesondere bei verschiedenen Schichtdicken.

Daher untersuchten Wang et al. in ihrer aktuellen Studie den Zusammenhang zwischen Transluzenz und der Schichtdicke unterschiedlicher Dentalkeramiken. Dazu fertigten sie nach Angaben der Hersteller sechs scheibenförmige Musterstücke von acht Glaskeramiken (IPS e.max Press HO, MO, LT, HT, IPS e.max CAD LT, MO, AvanteZ Dentin und Trans) sowie fünf Musterstücke von fünf Zirkonoxidkeramiken an (Cercon Base, Zenotec Zr Bridge, Lava Standard, Lava Standard FS3 und Lava Plus High Translucency). Diese Musterstücke wurden maschinell auf eine vorbestimmte Dicke zurechtgeschliffen.

Um die Transluzenz-Parameter (TP) zu messen, bedienten sich die Wissenschaftler eines Spektrophotometers. Die Glaskeramiken waren zwischen 2,0 und 0,6 mm dick, die Zirkonoxidkeramiken zwischen 1,0 mm und 0,4 mm. Die Beziehung zwischen Dicke und TP jedes Materials wurde anhand einer Regressionsanalyse evaluiert (α=0,05).

Laut den im „Journal of Prosthetic Dentistry” erschienenen Ergebnissen reichten die TP-Werte der Glaskeramiken von 2,2 bis zu 25,3 und die der Zirkonoxidkeramiken von 5,5 bis zu 15,1. Mit Abnahme der Dicke stiegen die TP erwartungsgemäß an, aber das Ausmaß der Veränderung war materialabhängig. Einen exponentiellen Zusammenhang mit statistischer Signifikanz (P<0,05) zwischen den TP beobachteten die Forscher sowohl für die Glas- als auch für die Zirkonoxidkeramiken.

Quelle: Journal of Prosthetic Dentistry 2013;110(1):14-20.



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