Computer-System zum Farbabgleich für Keramik-Restaurationen

Zusammen mit 21 neu etablierten Schattierungen genau und effektiv
 
CHENGDU/BOSTON (Biermann) – In einer früheren Studie wurde ein neuartiges Computer-System zum Farbabgleich für Keramik-Restaurationen entwickelt und 21 neue Schattierungen etabliert. Theoretisch kann eine natürliche Zahnfarbe durch die Kombination von zwei oder drei Keramikmischungen aus der Datenbank mit 21 neuen Schattierungen genau reproduziert werden.

In ihrer aktuellen Studie testeten die chinesischen und amerikanischen Forscher um Dr. Jian Wang von der Sichuan University in Chengdu nun den Einsatz dieser Schattierungen in Verbindung mit dem Farbabgleich-Computer-System, um ihre Fähigkeit zu testen, die Farbe von 29 Schattierungsmustern einer Farbskala (VITAPAN 3D-Master) präzise zu rekonstruieren.

Zunächst präparierten sie Scheiben zu 21 Referenzschattierungen aus Keramik (Cerabien CZR) und polierten sie auf eine Dicke von 1,0 mm. Anhand eines Spektrophotometers maßen sie für jede Scheibe die Werte des Reflexionsgrades von 380 bis 780 nm und bestimmten Streuungs- und Absorptionskoeffizienten. Anhand dieser Werte generierte das Computerprogramm Keramik-“Rezepte“, die Anteile der 21 Referenzschattierungen umfassten, um die Farbmuster zu reproduzieren.

Anhand dieser Rezepte wurde Scheiben erstellt, auf eine Dicke von 1,0 mm poliert, auf eine Scheibe mit Zirkondioxidkern gelegt und mit dem Spektrophotometer gemessen. Anschließend berechneten Wang und seine Kollegen die Farbunterschiede (ΔE*) zwischen den Farbmustern und den zugehörigen Keramikscheiben.

Sie kamen zu dem Ergebnis, dass die ΔE* zwischen den Musterstücken, die anhand des Computerprogramms erstellt wurden, und den zugehörigen Farbmustern zwischen 0,5 und 1,9 variierten. Dabei habe die durchschnittliche ΔE* 1,3 betragen. Dieser Wert liege signifikant unter dem klinisch wahrnehmbaren ΔE*-Grenzwert von 1,6 (P<0,001), schreiben die Wissenschaftler.

„Das Farbabgleich-Computer-System mit den 21 neu etablierten Schattierungen ist zur Reproduktion von Zahnschattierungen akkurat und effektiv“, schlussfolgern die Autoren aus ihren Ergebnissen.

Quelle: Journal of Prosthetic Dentistry 2014;111(3):247-253; dx.doi.org/10.1016/j.prosdent.2013.07.008



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