Festsitzender, implantatgetragener Zahnersatz:

Bessere Passgenauigkeit von CAD/CAM-gefertigten Zirkondioxid- und Kobalt-Chrom-Gerüsten

NATAL (Biermann) – Über die Passgenauigkeit des Abutment-Implantat-Interfaces bei Zirkondioxid- und Kobalt-Chrom-Gerüsten, die mit CAD/CAM erstellt wurden, ist relativ wenig bekannt. Daher verglichen Forscher um Dr. Danilo Gonzaga B. de França von der State University of Rio Grande do Norte im brasilianischen Natal  solche Gerüste mit herkömmlich hergestellten Kobalt-Chrom-Gerüsten.

Die Wissenschaftler erstellten vier Gruppen von verschraubbaren Gerüsten für ein In-vitro-Modell mit drei Implantaten her: acht Gerüste mit dem CAD/CAM-System (4 aus Zirkondioxid und 4 aus einer Kobalt-Chrom-Legierung) und weitere acht Gerüste auf die übliche Weise aus der Kobalt-Chrom-Legierung im Gussverfahren, darunter vier mit präfabrizierten Abutments und vier mit gegossenen Abutments.

Die Forscher maßen die vertikale Randspalte mit dem Rasterelektronenmikroskop, wenn nur eine und wenn alle Schrauben angezogen waren. Zur Analyse der Daten setzten die den Kruskal-Wallis- sowie den Mann-Whitney-Test (α=0,05) ein.

Die Mittelwerte (±Standardabweichung) für die vertikalen Randspalten fielen wie folgt aus: 5,9 ±3,6 μm für mit CAD/CAM erstellte Zirkondioxid-Gerüste, 1,2 ±2,2 μm für mit CAD/CAM erstellte Kobalt-Chrom-Gerüste, 11,8 ±9,8 μm für herkömmlich hergestellte Kobalt-Chrom-Gerüste mit präfabrizierten Abutments und 12,9 ±11,0 μm für solche mit gegossenen Abutments. Der Mann-Whitney-Test ergab signifikante Unterschiede zwischen allen Gerüsten (P<0,05), außer zwischen den herkömmlich hergestellten Gerüsten (P=0,619). Bei  Spaltmessungen beim passiven Sitz hätten sich keine signifikanten Unterschiede zwischen den Gruppen gezeigt, berichtet das Team um de França (P>0,05).

„Wurden alle Schrauben angezogen, zeigten die CAD/CAM-Gerüste eine bessere Passgenauigkeit als die herkömmlich hergestellten Gerüste”, bilanzieren die Autoren. Die Passgenauigkeit beim passiven Sitz sei bei den untersuchten Techniken hoch gewesen.

Quelle: Journal of Prosthetic Dentistry 2015;113(1):22–28; dx.doi.org/10.1016/j.prosdent.2014.07.010



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